"Der Novembermonat als auch die liturgischen Texte in den letzten Tagen des Kirchenjahres erinnern uns an unsere Vergänglichkeit", sagte Pfarrer Udo Klösel beim Requiem für Anna Baier in der Wieskirche. Die Älteren kannten die Verstorbene als „Luwer Anne“ aus Gebhardsreuth. Das Licht erblickte sie am 2.4.1937 als Kind der Landwirtseheleute Michael und Maria Baier. Mit ihren beiden älteren Brüdern Georg und Josef ist sie auf dem elterlichen Anwesen in Gebhardsreuth aufgewachsen. Beide sind bereits verstorben. Im Anschluss an die Schulzeit machte sie eine Lehre bei der Firma Hölzl in Vohenstrauß. Nach der Lehre ging sie als Kellnerin ins Allgäu, wo sie dann elf Jahre arbeitete. Auf Wunsch ihrer Eltern kam sie aber wieder in die Heimat zurück, und arbeitete dann bis zur Schließung im Café Koller in Vohenstrauß. Danach war sie noch drei Jahre in der Metzgerei Weig in Vohenstrauß beschäftigt. 23 Jahre lang war sie von Krankheit geplagt. Zuletzt lebte sie im Alten- und Pflegeheim der Caritas in Vohenstrauß. Am 15.11.2022 verstarb sie im Alter von 85 Jahren.
Der Kirchenchor Moosbach und Hubert Reimer an der Orgel gestalteten die Trauerfeier. Ehrende Worte für Anna Baier sprach am Grab Lotte Hofmann von der Krebsselbsthilfegruppe Vohenstrauß, bei der sie seit vielen Jahren Mitglied war.













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