Moosbach
15.10.2026 - 21:00 Uhr

Baustellen in Moosbach: Fünf Wohnhäuser und ein neuer Norma-Markt

Im Baugebiet Steinling III in Moosbach herrscht derzeit reger Baubetrieb. Der Marktrat beschäftigte sich unter anderem mit weiteren Bauvorhaben und machte den Weg für den geplanten Norma-Markt an der Eslarner Straße frei.

Das Baugebiet Steinling III gleicht derzeit einer Großbaustelle. Bild: Peter Garreiss
Das Baugebiet Steinling III gleicht derzeit einer Großbaustelle.

Grünes Licht für eine baurechtliche Genehmigung von Sondergebieten für einen großflächigen Einzelhandelsbetrieb, einen Wohnmobilstellplatz sowie ein Sondergebiet „Parken“ für Naherholung gaben die Moosbacher Markträte in ihrer letzten Sitzung.

In Anwesenheit von Architektin Ramona Nübler vom Architekturbüro Neidl & Neidl, Sulzbach-Rosenberg, beschlossen die Markträte einstimmig die 10. Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung von Bebauungsplänen durch Feststellungs- und Satzungsbeschluss. Vorher wurde über die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange beraten und ihnen zugestimmt.

Damit ist der Weg nun frei für die baurechtliche Genehmigung eines großflächigen Einzelhandelsbetriebes „Norma“ an der Eslarner Straße. Der Bau kann dann beginnen. Bürgermeister Armin Bulenda gab bekannt, dass die Fachstellen von der Forderung nach einem „Kreisverkehr“ Abstand nehmen.

Zum Stichtag 1. Oktober 2026 lagen dem Markt Moosbach zwei Anträge zur Aufstellung von Freiflächenphotovoltaikanlagen für die Gemarkungen Heumaden und Moosbach vor. Nach dem geltenden Kriterienkatalog des Marktes Moosbach konnten die Anträge in diesem Jahr leider keine Zustimmung mehr finden und wurden abgelehnt.

Einstimmig beschloss das Gremium, dem Zweckverband „Thermische Klärschlammverwertung“ in Schwandorf beizutreten. Beschlossen wurde auch die Fortführung der Beratungsstelle für pflegende Angehörige im Rathaus im Jahr 2027 durch die Caritas.

Auch der Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Carport auf dem Grundstück Flurstück Nr. 503/72 fand die Zustimmung des Gremiums. Das Baugebiet „Steinling III“ mit dem gleichzeitigen Neubau von fünf Wohnhäusern gleicht derzeit einer Großbaustelle. Genehmigt wurde auch der Neubau eines Kälberstalles in Isgier.

Zudem stimmte das Gremium der Änderung der Beitragssatzung für die Verbesserung der Wasserversorgungseinrichtung Tröbes/Rückersrieth/Ragenwies zu. Geschäftsleiter Andreas Hofmeister erklärte, dass zu den Herstellungskosten von 1,645 Millionen Euro immerhin 1,187 Millionen Euro Staatszuschuss gewährt wurden.

Die ungedeckten Kosten werden über Beiträge den Grundstückseigentümern in Rechnung gestellt. Dabei beträgt der Beitragssatz pro Quadratmeter Grundstücksfläche 1,09 Euro netto und pro Quadratmeter Geschossfläche 7,44 Euro netto. Neuanschließer müssen künftig 1,28 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche und 8,41 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche bezahlen.

Dem Schützenverein Gebhardsreuth erteilte das Gremium die Erlaubnis, auf dem gemeindeeigenen Schuppen eine Photovoltaikanlage zu errichten. Genehmigt wurde auch die Auszahlung von 19.528,30 Euro für die Erd- und Leitungsgrabarbeiten am Campingplatz Tröbes.

Bürgermeister Armin Bulenda gab außerdem bekannt, dass das Ingenieurbüro Diem aus Pielenhofen mit der Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes beauftragt wurde. Die nächste Bürgerversammlung findet am 19. November um 19.30 Uhr im Rathaussaal statt, wie der Bürgermeister mitteilte.

Markträtin Ulrike Guttenberger sprach eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Raiffeisenstraße an. Immerhin werde dort 2027 der Festplatz für das Heimatfest eingerichtet. Sandro Stefinger wünschte sich ein Aufräumen des Geländes um den Behelfskindergarten. Marktrat Johann Schnupfhagn sprach zudem die schlechten Zustände auf so manchen Fußgänger-Gehsteigen in Moosbach an. In einigen Fällen sei der Gehsteig bereits zur Hälfte verwachsen. Der Bürgermeister versprach, die Anlieger schon aus haftungsrechtlichen Gründen anzuschreiben.

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