Moosbach
26.01.2026 - 12:54 Uhr

Bischof ehrt Weltchristen aus den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer feiert den 13. Jahrestag seiner Bischofsweihe mit einer Pontifikalvesper im Regensburger Dom. Danach ehrt er sieben Weltchristen mit der Wolfgangsmedaille.

Den 13. Jahrestag seiner Bischofsweihe feierte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Sonntag mit einer Pontifikalvesper im Regensburger Dom. Vor 13 Jahren wurde er von Kardinal Reinhard Marx zum 78. Bischof von Regensburg geweiht. Laut einer Mitteilung des Bischöflichen Ordinariats wurde die Vesper musikalisch von den Regensburger Domspatzen gestaltet, während Domorganist Professor Franz Josef Stoiber an der Orgel spielte.

Margret Lukas-Fuchs und Christine Schwab

Im Anschluss ehrte Bischof Voderholzer sieben Weltchristen aus dem Bistum mit der Wolfgangsmedaille und ernannte drei Diözesanpriester zu Bischöflichen Geistlichen Räten. Die Wolfgangsmedaille erhielten unter anderem Margret Lukas-Fuchs aus Moosbach und Christine Schwab aus Luhe-Wildenau. Ihr Verdienst sei die Wiederbelebung einer wertvollen kirchlichen Tradition nach dem Fall des Eisernen Vorhangs: die Fußwallfahrt von der nördlichen Oberpfalz zum Wallfahrtsort Maria Kulm im Egerland. Maria Kulm, der größte Wallfahrtsort in Westböhmen, war über Jahrhunderte ein Zentrum marianischer Frömmigkeit. Die Wallfahrt kam aber durch Krieg und Kommunismus zum Erliegen. Auf Initiative der beiden Frauen wurde die Wallfahrt 1990 wiederaufgenommen. Wallfahrtsgebete wurden durch sie neu erarbeitet, der alte Wallfahrtsweg erkundet. Seit nunmehr 35 Jahren planen und organisieren Christine Schwab und Margret Lukas Fuchs die Wallfahrt. Durch ihr beispielhaftes Engagement, so der Bischof, sei es ihnen gelungen, eine Brücke des Gebets, der Versöhnung und des Friedens nach Böhmen zu schlagen.

Helmut Langhammer

Mit Helmut Langhammer aus Pressath ehrte Bischof Voderholzer einen weit über die Grenzen des Bistums hinaus bekannten Künstler. Er stammt aus Nieder-Ullersdorf im Sudetenland und fand, wie viele Hunderttausende seiner Landsleute nach Krieg und Vertreibung in Bayern eine neue Heimat. Seine Werke wurden in etlichen Ausstellungen gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Dazu gehöre eine monumentale Plastik am Grenzübergang bei Waidhaus. Sein Entwurf würdige, so der Bischof, die positive Veränderung der Beziehung beider Staaten und zugleich das Spannungsfeld von „Zusammenhalten“ und „Öffnen“. Auch zeichne er verantwortlich für die Ausstattung zahlreicher sakraler Räume, wie beispielsweise die Gestaltung der Sailer-Kapelle im Regensburger Dom oder den Bertholdsschrein in der Bischofsgrablege. Mit seiner Kompetenz brachte er sich auch in die „Kommission für Kirchliche Kunst im Bistum Regensburg“ ein.

Martina Mark

Martina Martha Mark aus Falkenberg wurde bereits als 15-Jährige in den Vorstand der Kolpingsfamilie Falkenberg gewählt. „Ein außergewöhnlicher Vertrauensbeweis und der Beginn eines Weges, der von Kontinuität, Herzblut und Verlässlichkeit geprägt ist“, lobte Bischof Rudolf. Sie wirkte nahezu 20 Jahre als Vorsitzende, 10 Jahre als Gruppenleiterin, über 25 Jahre leitete sie den Kolpingchor Falkenberg. Seit 1997 steht Martina Mark dem Bezirksvorstand Tirschenreuth als Vorsitzende vor und leitet seit einigen Jahren zudem den Kolping-Stammtisch Falkenberg.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

 
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