Karl betonte, dass der Landkreis Neustadt die höchste Ehrenamtsdichte in ganz Bayern aufweise. Allein der Markt Moosbach zähle 69 Vereine. Was die Ehrenamtlichen mit einem großen Zeitaufwand leisteten, sei unbezahlbar. Dadurch lebe es sich gut in Moosbach. Karl wies darauf hin, dass die SPD-Fraktion im Landtag die Forderung eingereicht habe, den jährlichen steuerfreien Ehrenamtssold von 720 auf 840 Euro zu erhöhen, denn Ehrenamtskarte und Rabatte beim Eintrittsgeld seien zu wenig.
Feuerwehrleute in Thüringen bekämen sogar eine Rente als Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Dienst und könnten öffentliche Verkehrsmittel kostenlos benutzen. „Geht weiterhin beherzt und mit Leidenschaft an eure Aufgaben“, bat sie die Anwesenden. Als Musterbeispiel für in Vereinen gelebten Gemeinsinn nannte Karl die Zusammenarbeit der Bürger bei den Flüchtlingsströmen im Jahr 2015. Karl betonte aber auch, dass die ehrenamtlich Tätigen nicht dazu da seien, Lücken zu füllen, die durch schlechte Arbeit entstünden. „Wir brauchen die Ehrenamtlichen, um die Dinge zu machen, die die Hauptamtlichen nicht machen wollen und können.“
Auch der Staat spare durch das Ehrenamt sehr viel Geld. Das steigere letztlich auch das Selbstwertgefühl der Engagierten. „Wir sagen Ihnen heute Dank aus ganzem Herzen. Bleiben Sie dabei, wir brauchen Sie.“















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