Moosbach
29.03.2021 - 10:38 Uhr

Familie trauert um Christine Bock

Im Kreise ihrer Familie ist Christine Bock zur letzten Ruhe gebettet worden. Viel zu früh – mit 44 Jahren – ist sie am 21. März für immer eingeschlafen. Beim Requiem in der Pfarrkirche in Moosbach erinnerte Pfarrer Udo Klösel an Maria, die ohnmächtig und hilflos den Leidensweg ihres Sohnes Jesus miterleben musste. „Das alles mussten auch Sie, liebe Frau Gisela Bock, als Mutter zusammen mit Ihrer Familie und mit dem Lebensgefährten Ihrer Tochter erleben. Der Lebens- und der schwere Leidensweg Ihrer Tochter Christine Bock ist nach knapp zwei Jahren zu Ende gegangen.“ Der Geistliche sprach der Familie seine Anteilnahme aus und blickte auf das Leben der Verstorbenen zurück. Geboren wurde Christine Bock am 31. August 1976 als erste Tochter der Eheleute Gisela und Jakob Bock. Mit einer Schwester und einem Bruder wuchs sie auf. In Moosbach ging sie zur Schule und machte auch hier ihren Abschluss Anschließend besuchte sie die Sehbehindertenschule in Nürnberg, wo sie den Beruf der Hauswirtschaft erlernte.

Im Herbst 2005 ging sie mit ihrem Lebensgefährten Thorsten nach Koblenz. Besonders schwer war es für sie, als im März 2006 ihr geliebter Papa verstarb. Gern war sie die Taufpatin ihres Neffen Jakob und die Patin ihrer Nichte Frida. Im Mai 2019 erhielt sie die Diagnose einer schweren Krankheit, von der sie sich nicht wieder erholen konnte. Seit Herbst 2020 lebte sie im Betreuten Wohnen in Moosbach, wo sich ihre Angehörigen, besonders ihre Mutter, liebevoll um sie kümmerten und ihr auf ihrem Leidensweg beistehen konnten. Das Requiem gestalteten Wilma Wallner als Sängerin und Karl Beugler an der Orgel mit. Auch ihre Mitschüler gedachten ihrer Schulkameradin.

 
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