Da konnte sich der Moosbacher Bürgermeister Armin Bulenda einmal richtig freuen: Der erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Moosbach, Sebastian Völkl, überreichte ihm vor einigen Tagen eine Spende in Höhe von 30.000 Euro. Bei der Spendenübergabe am Feuerwehrgerätehaus Moosbach erklärte Völkl, dass die Wehr der Marktgemeinde die Spende für die Anschaffung des neuen 600.000 Euro teuren Tanklöschfahrzeugs (TLF 3000) im Jahr 2025 beisteuere. Bei einer staatlichen Förderung von nur 115.000 Euro tue der Gemeinde jeder zusätzliche Euro gut.
Das Geld, so Völkl, komme nicht von ungefähr, sondern aus den Gewinnen bei den zahlreichen Festen, die die Moosbacher Wehr immer wieder veranstalte. Hunderte von Arbeitsstunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer der Wehr, bis die Summe endlich beieinander war. Damit erfülle man den in der Vereinssatzung festgelegten Vereinszweck, nämlich die Unterstützung der aktiven Wehr.
Das im vorigen Jahr übernommene Tanklöschfahrzeug, ein MAN-Fahrgestell mit 320 PS, besitze jede Menge Besonderheiten: unter anderem einen Rosenbauer-Aufbau, einen Tank mit einem Volumen von 4150 Liter Wasser, vier Atemschutzgeräte, einen Frontwerfer mit bis zu 1700 Liter Wasser pro Minute bei zehn Bar mit Fernbedienung, eine Fahrzeugbeleuchtung mit 120.000 Lumen, eine Schmutzwasserpumpe 8/8, ein Notstromaggregat, zwei Akkuleuchten mit je 4000 Lumen, eine Motorsäge, einen Waldbrandkorb mit 60 Metern und drei D-Hohlstrahlrohren und einen 5000-Liter-Faltbehälter sowie eine zusätzliche Beleuchtung, die die Nacht zum Tag macht.
„Dieses Gerät ist ein Symbol für unsere Einsatzbereitschaft, unseren Zusammenhalt und unsere stete Weiterentwicklung“, kam selbst Kommandant Bernhard Meiller ins Schwärmen. Auch er dankte allen, die an dem Projekt mitgewirkt hatten. Bürgermeister Armin Bulendas Dank war riesengroß. Er wünschte seinen Feuerwehrleuten natürlich stets unfallfreie Einsätze.













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