Zum ersten Mal im neuen Jahr nahmen die Moosbacher nun von einem lieben Menschen Abschied: Johann Völkl, Hausname „Ferdl Hans“, aus Burgtreswitz ist verstorben. „Er wurde auf dem Friedhof im kleinen Kreis zu Grabe getragen“, führte Pfarrer Udo Klösel beim Requiem in der Pfarrkirche aus, das Dekan Alexander Hösl aus Vohenstrauß mit hielt. „Unser Mitgefühl gilt besonders seiner Familie, die den Ehemann, Vater und Opa verloren hat“, sagte Pfarrer Klösel weiter.
Johann Völkl wurde 1940 in Burgtreswitz als einziges Kind der Eheleute Josef und Anna Völkl, geb. Reichl, geboren und wuchs auf dem elterlichen Anwesen auf. In Moosbach besuchte er die Volksschule. Danach arbeitete er von 1960 bis 1995 als Lagerist bei der Firma Drabsch in Pleystein. Er führte bis zum Jahr 1988 im Nebenerwerb die elterliche Landwirtschaft weiter. Aus gesundheitlichen Gründen musste Völkl 1996 in Rente gehen, konnte aber von 2003 bis 2017 noch knapp 15 Jahre nebenher wieder als Lagerist bei der Firma Tiefbau Hartinger, Kleinschwand, tätig sein.
1969 heiratete er Irene Balk aus Etzgersrieth. Die beiden Kinder Hans-Josef und Alexandra wurden ihrer Ehe geschenkt. Die zwei Enkel Kilian und Theresa sind zur Familie hinzugekommen. Seiner Familie und den beiden Enkeln gehörte seine ganze Liebe und Fürsorge. Er war ein naturverbundener Mensch und war gerne im Wald. Hans Völkl war Mitglied im Waldverein und auch bei anderen Vereinen war er aktiv und engagiert, als Kassier bei der Feuerwehr Burgtreswitz und beim VdK sowie als Schriftführer bei der Jagdgenossenschaft. Daneben lag ihm die Sebastianskapelle am Herzen. Er engagierte sich auch im damaligen Moosbacher Jugendmusikkorps. Seit mehreren Jahren war Hans Völkl gesundheitlich angeschlagen. Am 7. Januar verstarb er nun mit 80 Jahren. Musikalisch gestalteten die Trauerfeier Sohn Hans-Josef mit Sängerinnen sowie Florian Eckl aus Waldau mit Gesang und Sophia Simon auf der Violine mit.
Für die Feuerwehr Burgtreswitz nahm zweiter Vorsitzender Matthias Zeitler Abschied vom Kameraden Hans Völkl. Zum Dank und zur Anerkennung überreichte die Feuerwehr auf Wunsch des Verstorbenen eine Spende zum Unterhalt der Sebstianskapelle Burgtreswitz.












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