An der Liftstation begann die Wallfahrt, die unter dem „Tag der deutschen Einheit und dem 30. Jahrestag der Wiedervereinigung“ stand. Anschließend ging es zu Fuß mit gebührenden Abstand untereinander weiter auf dem Fahrenberg. Die zweite Station bei der Buchberger-Halle galt zum Gedenken dem heiligen Franz von Assisi. "Mit dem Sonnengesang des Heiligen wollen wir Gottes Schöpfung betrachten und auch auf unser Leben schauen", sagte Pfarrer Udo Klösel, der als Vorbeter mit Theologie-Studenten Michael Steinhilber und Pfarrgemeineratssprecherin Elisabeth Völkl wirkte.
Anschließend hielt Pfarrer Klösel den Pilgergottesdienst in der Fahrenberg-Kirche. Neben den Fußwallfahrern kamen viele Gläubige mit dem Auto zur Messe auf dem Fahrenberg nach. Ein Ehepaar war zu Fuß von Moosbach auf dem Fahrenberg marschiert. Neben Volksgesang glänzte Sahara Klos aus Waldthurn als Solosängerin. Begleitet an der Orgel hat Lena Putzer aus Moosbach die Lieder. Die Lesung brachte Völkl zu Gehör. Die Fürbitten trugen Klösel und Steinhilber vor.
Für Frieden, Freiheit und Solidarität wurde gebetet. Pfarrer Klösel blickte auf die Wiedervereinigung zurück, durch die Deutschland in den 30 Jahren in Frieden und Freiheit und zu einem einzigen Land geworden ist. Es sei ein Meilenstein, der mit vielen kleinen Steinchen beziehungsweise Betonstücken begonnen hat, so dass die Berliner Mauer gebröckelt hat und gefallen ist. "Auch wir als Pilger haben symbolisch jeder sein Stückchen Beton mitgetragen. So hat jeder seine Bitten und Anliegen dabei wie viele kleine Steinchen, die zu einem großen Mosaik des Dankes und des Bittens in der Eucharistie werden.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.