Wie lange kann ein Biber unter Wasser bleiben? Wie gehen Fledermäuse auf die Jagd? Mit vielen Fragen dieser Art beschäftigten sich die Mädchen und Buben bei einer Exkursion in der Ferienbetreuung im Generationspark „Gruberbach“ mit dem Naturpark-Ranger Heiko Hofmann vom Landratsamt Neustadt/WN. Thema war: "Der Natur auf der Spur." Als erstes Tier kam der Biber an der Reihe. Dabei ging es um die Biologie und Ökologie des Bibers. Anhand eines Präparates bekamen die Kinder die Besonderheiten der Zähne und Hinterfüße erklärt. Sie vernahmen, dass der Biber hinten Schwimmhäute zwischen den Zehen besitzt und sich dadurch im Wasser sehr schnell bewegen kann.
Anschließend zeigte Hofmann den Kindern einen Batcorder, der zum Erfassen der nachtaktiven Fledermäuse genutzt wird. Er erklärte ihnen, wie diese Nachtschwärmer auf die Jagd gehen. Dies wurde ihnen dann auch spielerisch veranschaulicht. Beim Gang durch den Park zeigte Hofmann den Mädchen und Jungen die zehn Felsenkeller, in denen sich Fledermäuse einquartierten. Mit den Kindern baute er auch Waldmurmelbahnen und Vogelnester. Helle Freude hatten der Nachwuchs beim Füttern der vielen Ziegen und Hasen im Tiergehege des Generationenparks. Zum Abschluss gingen die Kinder auf Insektensuche. Mit Kescher und Becherlupe ausgerüstet fanden sie Spinnen, Ameisen, Heuschrecken, Asseln und viele anderen kleinen Tiere. Dabei untersuchten sie gleichzeitig, wo welche Insekten vorkommen. Die Betreuerinnen Diplom-Mineralogin Claudia Rappl und Beate Kleber unterstützten die Kinder und Naturpark-Ranger und trugen so zum Erfolg der Veranstaltung bei.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.