Das Leben von Gerda Hufnagl, geborene Pude, aus Moosbach ist zu Ende gegangen. An ihrem 86. Geburtstag wurde sie beerdigt. Pfarrer Udo Klösel führte durch das Requiem in der Wieskirche. Der Geistliche schaute auf ihren Lebensweg zurück. Geboren wurde sie am 28. September 1936 als Kind der Eheleute Frieda und Paul Pude in Reichenbach, im niederschlesischen Eulengebirge. Mit fünf Geschwistern ist sie aufgewachsen. Es lebt nun nur noch die jüngste Schwester Edeltraud Stein. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste die Familie die alte Heimat verlassen. Die schwere Zeit der Flucht führte sie zunächst nach Gebhardsreuth, und dann nach Moosbach. Nach der Schulzeit arbeitete die Verstorbene zunächst im Haushalt, danach war sie in Vohenstrauß bei der Firma Seltmann beschäftigt, und bis zur Rente bei der Firma Zippel in Moosbach. Im Juni 1960 heiratete Gerda in Moosbach Erwin Hufnagl, der aus Neuberg im Kreis Asch im Sudetenland stammte. Dem Ehepaar wurden die Kinder Gerhard und Monika geboren. Inzwischen sind zur Familie die Enkel Johannes, Marina und Lukas, sowie die Urenkelin Ida hinzugekommen. Solange es ihr gesundheitlich möglich war, arbeitete sie gerne in ihrem Garten. Bereits im Jahr 2011 war ihr Ehemann Erwin verstorben. Nun folgte Gerda Hufnagl ihm nach. Nach kurzem Aufenthalt im Klinikum Weiden verstarb sie auf der Palliativstation am Samstag, 24. September, wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag. Musikalisch trug Sängerin Wilma Wallner, begleitet von Hubert Reimer an der Orgel, zur kirchlichen Feier bei. Anschließend wurde sie im Friedhof im Moosbach beerdigt.
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