Vor dem Gottesdienst wurde die Verstorbene, eine der ältesten Einwohner Gröbenstädts, im engen Familienkreis auf dem Friedhof in Moosbach beigesetzt. Pfarrer Udo Klösel blickte auf den langen irdischen Lebensweg von Katharina Gruber, geborene Meiller, aus Gröbenstädt beim Gottesdienst in der Pfarrkirche zurück. Zwar auch in Trauer und Schmerz, aber auch voller Dankbarkeit für all die Liebe, die sie geschenkt hat. Der Geistliche sprach den Angehörigen seine Anteilnahme aus.
Das Licht der Welt erblickte Katharina Gruber am 23.10.1929 in Burgtreswitz als Kind der Eheleute Karl und Anna Meiller, geb. Eckert. Von ihren vier Geschwistern, mit denen sie aufgewachsen ist, ist nur mehr der Bruder Karl am Leben. Nach dem Besuch der Volksschule in Moosbach arbeitete sie daheim in der elterlichen Landwirtschaft. Sie heiratete Johann Gruber aus Gröbenstädt. Der Ehe wurde die Tochter Rita geschenkt. Enkelin Kerstin ist hinzugekommen. Voller Liebe sorgte die Verstorbene als Ehefrau und Mutter für ihre Familie. Dazu musste sie in der Landwirtschaft hart arbeiten, da der Ehemann berufstätig war.
Gruber war bescheiden und fleißig; große Freude bereiteten ihr der Garten und die Blumen. 2011 verstarb ihr Ehemann. Bei ihr selbst machten sich in den letzten Jahren das Alter und ihre Gebrechen mehr bemerkbar. In dieser Zeit wurde sie liebevoll von ihrer Tochter versorgt und gepflegt. Und auch der Empfang der Krankenkommunion gaben ihr in Zeit Kraft und Halt, sagte der Pfarrer. Am Karfreitag musste sie ins Krankenhaus. Am 17. April ging ihr langer Lebensweg von 91 Jahren zu Ende. Gesanglich begleitete die Trauerfeier Wilma Wallner und an der Orgel Ludwig Putzer.











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