Nicht wie die Altbayern im Oktober, sondern erst im November begehen die Moosbacher an diesem Wochenende ihr Kirchweihfest. Diese späte „Extra-Kirchweih“ ist über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Deshalb werden viele Gäste erwartet. Das Ganze hat auch einen geschichtlichen Hintergrund: Moosbach ist die älteste Gemeinde im östlichen Landkreis, wurde 1144 erstmals urkundlich erwähnt und gilt seit dem frühen 15. Jahrhundert als Marktort. Kirchweih ist eine Gelegenheit, sich mit Bekannten und Verwandten zu treffen und Geschichten und Neuigkeiten auszutauschen. In den Gaststätten wird dann das Beste aus Küche und Keller angeboten.
Aber was wäre die Kirchweih ohne die Kirwakuchen oder „Kücheln", im Volksmund „Kirwaköichln“ genannt. Die Tradition, zur Kirchweih die Kuchen zum Bäcker zu bringen und im Backofen herausbacken zu lassen, hat inzwischen ausgedient. Die meisten backen zuhause ihre Kirwakuchen oder bestellen sie beim Bäcker. Nur eine Familie hat heuer 40 vorbereitete Kirwakuchen zum Bäcker gebracht und sie im Backofen herausbacken lassen. Diese Familie hält die Tradition noch hoch und ihre Kinder mit Familien werden mit den Leckereien versorgt.
Der Schützenverein „Loisbachtal“ Heumaden lädt zum Kirwatanz am Samstag, 5. November, um 20 Uhr in das Gasthaus Bock in Heumaden ein. Dazu spielen die „Feuermelder“ auf. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Spielvereinigung wiederum lädt am Samstag, 5. November, ab 19 Uhr zur Kirwaparty mit den „Bierbankmusikanten“ ins Sportheim ein. Zuvor findet um 14 Uhr das Kirwaspiel gegen SV SG Luhe/Etzenricht statt. Kirchweih-Gottesdienste finden am Sonntag um 8.30 Uhr in Tröbes und um 10 Uhr in der Wieskirche statt, da die Pfarrkirche noch renoviert wird.













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