Nicht gut läuft es derzeit mit dem Kurpark in Moosbach. Die Erholungsanlage entstand vor rund 40 Jahren. Der Markt plant deshalb seit längerer Zeit einige Erneuerungen und die Umfunktionierung in einen Generationenpark. Die Zeichen standen schon auf einen Baubeginn im Frühjahr. Dann aber zerstörte im Dezember ein Großbrand die Wirtschaftsgebäude. Bis heute gaben Polizei und Brandversicherung noch immer kein grünes Licht für das Abräumen der Brandstelle.
Die Besucher des Kurparks müssen deshalb schon seit Monaten kurz nach dem Eingang in den Park an einem Haufen verbrannter Holzbalken und Bauschutt vorbeimarschieren. Sie stellen aber auch fest, dass die Anzahl der Laubbäume rapide sinkt. Das Gelände um das Wassertretbecken ist mittlerweile fast schon baumfrei. Es werden Jahre vergehen, bis für die Kneippschen Anwendungen wieder schattenspendende Bäume hochgewachsen sind. Entlang des Wildgeheges wurden viele bis zu 100 Jahre alte und hohe Pappeln mit bis zu 80 Zentimeter Stammdurchmessern abgeholzt.
Der verantwortliche Förster der Waldbesitzervereinigung Eslarn-Vohenstrauß, Andreas Eiser, erklärt das damit, dass die kleineren Bäume mehr Licht brauchen um hochzukommen. Aber als ganz besonders schlimm bezeichnet es der Förster, dass der „Große Pappelbock“ im Kurpark Einzug gehalten hat. Dessen Lebensweise führt zum Absterben der Pappeln. „Es war nicht mehr zu verantworten, die Pappeln an den Wegen einfach stehen zu lassen“, sagte Eiser. Bei Unfällen würde die Gemeinde als Verkehrssicherungspflichtige haften.














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