11.06.2018 - 13:31 Uhr
MoosbachOberpfalz

Leben meint es nicht immer gut

Die am 3. Juni verstorbene Maria Pösl, geborene Götz, wurde zu Grabe getragen. Tröstende Wort sprach beim Requiem Pfarrer Josef Most ihrem Ehemann und Kindern mit Familien zu.

von Peter GarreissProfil

(gi) Viele Warum-Fragen stünden im Raum. Warum musste die Seniorchefin vom "Hanslbauernhof" aus Saubersrieth sterben, wo die Familie, besonders ihr angeschlagener Ehegatte Hans, sie noch so notwendig gebraucht hätten? Sie hätten viele Jahre eine gute Frau, eine herzliche Mutter, eine liebe Oma gehabt, sagte der Seelsorger.

Geboren wurde Pösl 1950 in Ragenwies. Sie wuchs mit ihren Geschwistern Hans und Jakob als Kinder der Landwirtseheleute Johann und Margareta Götz auf. Die Verstorbene hatte es in ihrem Leben nicht leicht, denn schon mit 14 Jahren habe sie ihre Mutter verloren und musste für ihre Geschwister und ihre kranke Oma sorgen.

Am 31. August 1968 heiratete sie Landwirt Johann Pösl aus Saubersrieth. Den vier Kindern Ingrid, Rosi, Günter und Renate war sie eine herzensgute Mutter und für ihre neun Enkel eine liebe Oma. Als Bäuerin hatte sie viel Arbeit im Stall und auf den Feldern. Ihre Pensionsgäste versorgte sie mit großer Liebe. Im Garten fand sie bei ihren Pflanzen und Blumen immer wieder Ausgleich.

Die Trauerfeier in der Kirche und am Friedhof gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Ludwig Putzer mit. Die Veeh-Harfen-Gruppe des Frauenbunds spielte für ihr Mitglied. Wilma Wallner sang "Gott wird dich tragen" und "Schwarze Madonna".

Worte des Abschieds für Maria Pösl sprach für den Frauenbund am offenen Grab Petra Zielbauer. Sie würdigte das treue und aufgeschlossene Mitglied. Sie war im Gründungsjahr 1971 der Gemeinschaft beigetreten. Sie besuchte gerne die Veranstaltungen und nahm an Ausflügen teil.



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