"Wir bleiben nicht in der Dunkelheit gefangen, sondern schauen Richtung Licht, dem Licht der Auferstehung. Deshalb ist die Fastenzeit eine besinnliche, aber auch eine sehr hoffnungsvolle Zeit", sagte Pfarrer Udo Klösel beim Requiem für Lorenz Hummer aus Ragenwies in der Wieskirche. Er blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück. Er wurde am 23. August 1935 als zweitältestes Kind der Eheleute Lorenz und Maria Hummer in Ragenwies geboren. Mit drei Schwestern und einem Bruder ist er auf dem elterlichen Anwesen aufgewachsen, jedoch verstarb Bruder Willi bereits mit zehn Jahren.
Es war keine einfache Kindheit und Jugend. Mit 15 Jahren musste Lorenz Hummer bereits kräftig in der Landwirtschaft mit anpacken, gerade auch, da der Vater aus dem Krieg nicht mehr heimkehrte. Am 15. Oktober 1965 heiratete er in Tröbes Berta Linsmeier, die Tochter Irmgard mit in die Ehe brachte. Als Sohn hatte er auch den Hof und die elterliche Landwirtschaft übernommen, die er zusammen mit der Ehefrau führte. Er selbst arbeitete dazu auf dem Bau.
Hummer war ein fleißiger, geselliger und vor allem sehr gläubiger Mensch, wie der Geistliche ausführte. So war er viele Jahre Mesner der Michaelskapelle in Ragenwies. Gerne war er auch auf Pilgerreisen der Pfarrei unterwegs wie in Lourdes und in Rom. Er unterstützte auch die Belange der Pfarrei auf verschiedene Weise und stiftete eine Kreuzwegstation zur Wieskirche.
Am 13. März 2015 verstarb Ehefrau Berta. Hummer selbst lebte in den vergangenen eineinhalb Jahren im Sanita Cura in Vohenstrauß, wo er gepflegt und versorgt wurde. Am 17. März ging sein Lebensweg mit 86 Jahren zu Ende. Die Beerdigung fand im Friedhof in Moosbach statt. Der CSU-Ortsvorsitzende von Tröbes, Josef Schafbauer, würdigte den Verstorbenen und dankte für seine Treue. Auch der OWV Moosbach stellte zum Dank für die langjährige Mitgliedschaft eine Blumenschale ans Grab.













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