11.05.2021 - 09:40 Uhr
MoosbachOberpfalz

Moosbacher Feuerwehren feierten Florianstag

Einmal im Jahr gilt es den Feuerwehrleuten Dank zu sagen für ihren selbstlosen Einsatz bei Bränden und schweren Unfällen. In der Marktgemeinde Moosbach war dies bei der Feier des Florianstages der Fall.

Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Udo Klösel, wurde heuer der Florianstag in der Marktgemeinde gefeiert. Es war für den Geistlichen der erste Florianstag in Moosbach.
von Peter GarreissProfil

Der Florianstag in der Marktgemeinde Moosbach wurde am Sonntag begangen und der verstorbenen Feuerwehr-Kameraden gedacht. Wenn er auch nicht wie üblich begangen werden könne, so solle er doch mit einem Gottesdienst gefeiert werden, führte Pfarrer Udo Klösel in der Pfarrkirche aus.

Das Bläser-Ensemble unter der Leitung von Franz Sturm stimmte in den Gottesdienst ein und gestaltete ihn mit. Sieben Fahnenabordnungen der zehn Feuerwehren von Burgtreswitz, Etzgersrieth, Moosbach, Saubersrieth, Rückersrieth, Gaisheim und Gröbenstädt nahmen coronakonform im Altarraum und darüber hinaus Aufstellung.

Pfarrer Klösel ging in der Predigt auf die Lesung aus dem ersten Johannesbrief und dem Johannes-Evangelium ein, in dem das Wort „Liebe“ gleich 18 Mal vorkommt. Das Wichtigste für einen Christen ist die Liebe. Selbst noch am Kreuz, in seinem eigenen Leid, ist Jesus offen und voller Liebe, auch für den Verbrecher am Kreuz nebenan, erinnerte Pfarrer Klösel. Die Liebe steht für Jesus über dem Gesetz. Deshalb sagt Jesus auch „Bleibt in meiner Liebe“. Der Seelsorger sprach auch den 100. Geburtstag von Sophie Scholl und ihre Liebe zu Gott an. Er erinnerte an den Europatag am 9. Mai und zugleich an den 8. Mai, an dem seit 76 Jahren Friede bei uns ist.

Der Geistliche ging außerdem auf den Muttertag sowie das Hochfest Christi Himmelfahrt, den sogenannten Vatertag, ein. Gott liebe uns wie ein Vater und wie eine Mutter. Diese selbstlose Liebe, die Mütter und Väter ihren Kindern schenken, verbinde die Kinder wiederum mit ihren Eltern.

Den Florianstag sollten wir zum Anlass nehmen, um den Feuerwehren Dank zu sagen für ihren selbstlosen Einsatz bei Bränden, Unfällen und bedrohlichen Situationen, führte Pfarrer Klösel aus. Quelle und Kern für diesen Einsatz sei die Nächstenliebe, zu der Jesus uns einlade und für die auch der heilige Florian sein Leben hingegeben habe, als er für seine Glaubensschwestern und -brüder eingetreten sei. „Wir wünschen unseren Feuerwehrfrauen und -männern alles Gute und viel Erfolg für ihren treuen Dienst an uns allen. Mögen sie immer gesund und heil von ihren Einsätzen nach Hause kommen. Der Segen Gottes und die Fürsprache des heiligen Florian mögen sie stets begleiten.“

Zum Abschluss lud der Pfarrer mit Bürgermeister Armin Bulenda zu einem kurzen Treffen am Kirchplatz ein. Bürgermeister Bulenda dankte den Feuerwehr-Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit das ganze Jahr über.

 

 

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