Ein Traum der Jugendlichen in Moosbach ist wahr geworden: Die jungen Biker freuen sich über eine lange, wellige Strecke auf dem Schulgelände. „Das ist der Pumptrack“, erklärt Jugendbeauftragter Sandro Stefinger, der sein Ziel mit zahlreichen Jugendlichen endlich erreicht hat. Damit entfallen für die jungen Leute die langen Anfahrtswege zu Anlagen in anderen Gemeinden oder in den Wälder.
Auch bei Bürgermeister Armin Bulenda ist die Freude riesengroß. „Dieses Projekt lag mir sehr am Herzen, weil sich im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zum Mountainbike-Trailpark im vergangenen Winter Jung und Alt dafür ausgesprochen haben." Mit allen Interessierten wurde die Idee schließlich weiterverfolgt.
Mit 16.000 Euro beziffert das Gemeindeoberhaupt das Projekt in Moosbach, 70 Prozent Fördermittel machten die Realisierung möglich. Fleißig haben auch die Jugendlichen sowie Jugendbeauftragter Sandro Stefinger mitgearbeitet. Er wünschte allen Nutzern der Pump-Track-Anlage viel Spaß und ein unfallfreies Fahren. „Ich möchte es natürlich auch ausprobieren“, zeigte sich Bulenda begeistert von der neuen Markt-Attraktion.
Jugendbeauftragter Stefinger und Robert Rieger von der Planungsfirma Ride Time aus Treuchtlingen erläuterten das Projekt. „Pumptrack heißt das Gelände, weil man darauf mit dem Fahrrad Pump-Bewegungen ausführt. Wie bei einer Luftpumpe.“ Profis kommen mit dieser Technik über die Strecke, ohne ein einziges Mal in die Pedale zu treten, sagte Stefinger. Auch Anfänger könnten das lernen. Jeder, der ein einigermaßen geländetaugliches Fahrrad besitze, könne sich hier austoben, erklärte Robert Rieger.
Rieger sprach auch den Unterhalt der Pumptrack-Anlage an. Diese müsse ständig in Schuss gehalten und Schäden sofort mit der Schaufel behoben werden. Grundsätzlich könne jeder die Anlage nutzen. Allerdings gebe es ein paar Regeln zu beachten: Man sollte nur fahren, wenn der Boden trocken ist. Andernfalls graben sich die Reifen sehr schnell in den Untergrund ein und hinterlassen Rillen. „Außerdem gilt eine Helmpflicht!" Zudem riet er den Nutzern der Anlage, zum Schutz Knieschoner zu tragen.















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