Moosbach
02.05.2023 - 14:13 Uhr

Moosbacher Siedler müssen Maibaum auslösen

Der Maibaum der Moosbacher Siedler lag schon zum Abtransport im Wald bereit. Doch dann war er plötzlich weg. Dafür waren Walperer aus Heumaden verantwortlich.

Die Siedlergemeinschaft stellte traditionsgemäß ihren Maibaum am Siedlerhaus auf. Der 27 Meter hohe Baum wurde um drei Meter auf 24 Meter gekürzt. Beim Aufstellen ging alles sicher über die Bühne. Der Frühlingsbote wurde gebührend durch die vielen Besucher gefeiert. Die aktiven Siedler mit ihrem ersten Vorsitzenden Peter Ries und dritten Vorsitzenden Georg Kleber durften den Baum aus dem Gemeindeholz holen. Zwei Tage zuvor haben sie ihn abgesägt und im Wald liegen gelassen. Als sie ihn aus dem Holz holen wollten war der Baum weg.

Die Walperer aus Heumaden haben den Baum nach altem Brauch mitgenommen. Die Siedler mussten ihn mit zwei Kasten Bier und einer Brotzeit auslösen. Jedoch gab es einige technische Probleme, denn es streikte der Bulldog. Transportiert haben den Baum Karl-Heinz Rappl und Georg Kleber sowie dann Herbert Hanauer.

Zuhause werkten die Siedler und schälten den Baum, schmückten ihn mit zwei Kränzen und Fähnchen. 15 Männer hievten den Maibaum mit Stangen unterm Kommando von Georg Kleber und Stefan Wittmann in die Höhe. Beim Aufstellen wurde der Baum mit einer Seilwinde am Traktor durch Herbert Hanauer gesichert. Die Siedlerfrauen mit zweiter Vorsitzender Christine Meindl boten Kaffee und leckeren Kuchen. Männer standen am Grill und brutzelten Bratwürste.

 
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