Von Peter Garreiss
Ein abwechslungsreiches und stimmungsvoll gestaltetes Konzertprogramm bot die Musikschule Mosbach bei ihrem Neujahrskonzert in der Pfarrkirche „St. Peter und Paul“. Die Musiker präsentierten eine Reise von Barock bis in die Moderne, und Musikschulleiter Benedikt Scheidler freute sich über die vielen Zuhörer. Er konnte zahlreiche Solistinnen, Solisten, Ensembles und Lehrer der Musikschule begrüßen, die ihr Können präsentierten und mit musikalischer Ausdruckskraft, technischer Sicherheit und spürbarer Spielfreude überzeugen konnten.
Den Auftakt bildete das Gitarrenensemble zusammen mit Helena Hager (Querflöte) und Wolfgang Ziegler (Klavier) unter der Leitung von Sieglinde Ziegler, das mit dem „Wintermärchen“ eine atmosphärische Einstimmung in den Abend schuf. Es folgte ein Menuett auf dem Akkordeon von Elias Balk. Werke wie das von Julian Stefinger auf dem Klavier gespielte „Intermezzo A-Dur“ von Johannes Brahms sowie Smetanas klangmalerische „Moldau“, dargeboten vom Cello-Trio, zeigten die stilistische Bandbreite des Programms.
Zeitlos schön
Besonders hervorzuheben sind die solistischen Beiträge von Emma Hammerl mit „Ballad for Marlies“ (Klavier); Bachs zeitlos schönem „Air“ für Querflöte (Helena Hager) und Klavier sowie ein Andante, gefühlvoll vorgetragen von Sophia Rauch auf dem Akkordeon. Auch moderne und zeitgenössische Stücke wie Yann Tiersens „Comptine d’un autre été“ (Paula Busch) oder Pixners schwungvoller „Vierteljahrhundert Dreiviertler“ mit der Steirischen (Ludwig Ulschmid) sorgten für reizvolle Kontraste.
Volksmusikalische Akzente mit der Steirischen setzten auch Tom Busch mit „Schö Staad“ und Jakob Wittmann mit dem „Schneiderhäusl Boarischen“. Für melancholische Winterstimmung sorgte Emilia Gatz mit dem „Autumn Mood“. Zwei Violinen (Maria Schweigl und Viktoria Stefinger) und Klara Bäumler (Klavier) erinnerten mit drei Stücken an das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach und die Sonata Pastorella.
Sechs Hände am Klavier
Klassische Höhepunkte wie Mozarts „Sonate F-Dur“, gespielt von Philipp Seidl, Rombergs Sonate opus 43 und Vivaldis „Der Winter“ in einem Arrangement für sechs Hände am Klavier (Philipp Seidl, Julian Stefinger und Klara Bäumler), rundeten das Programm ab und verlangten den jungen Musikerinnen und Musikern hohe Präzision und musikalisches Feingefühl ab.
Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Das Konzert zeigte, wie lebendig und facettenreich gemeinsames Musizieren sein kann und wie viel musikalisches Talent in den Reihen der Musikschüler und Können in ihren Musiklehrern steckt. Musikschulleiter Benedikt Scheidler dankte Pfarrer Udo Klösel, dass das Neujahrskonzert in der Pfarrkirche stattfinden konnte.
























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