(gi) Mit acht Priestern hielt Pfarrer Josef Mostdas Requiem für die verstorbene Pfarrhausfrau Maria Schötz. Darunter waren die aus Moosbach stammenden Priester Professor Dr. Alfred Hierold(Bamberg), Prälat Hermann Hierold (Regensburg), Pater Berthold(Ried/Österreich), der ehemalige Moosbacher Pfarrer Josef Frommaus Schwandorf, Pfarrer i.R. Alois Schermaus Vohenstrauß, Stadtpfarrer Peter Brolich aus Weiden, Dekan Johannes Lukasaus Weiden und der Stadtpfarrer von Marktredwitz,Josef Triebenbacher. Mit vier Liedern gestaltete Sängerin Brigitte Trägerdas Requiem, zudem sang der Kirchenchor unter der Leitung von Hubert Reimer.
Pfarrer Josef Most blickte auf das Leben von Maria Schötz zurück, die 1926 als ältestes von sieben Kindern der Eheleute Johann und Maria Schötz geboren wurde. Der Jüngste war ihr Bruder Hermann, der den Priesterberuf ergriff und dem sie als Haushälterin 40 Jahre lang diente. Nach der Schulzeit hat sie mit ihrem Bruder Hansden Bauernhof bearbeitet, nachdem ihr Vater schon mit 28 Jahren an Asthma gestorben war. 1959 arbeitete sie in der Porzellanfabrik Seltmann in Krummennaab, 1960 fand sie in der Hosenfabrik Hölzl in Vohenstrauß Arbeit. Als ihre Mutter Februar 1978 verstarb, ging sie als Haushälterin zu ihrem Bruder.
Hermann war zunächst Pfarrer in Essing in Niederbayern bis 1989, dann ging es für 19 Jahre nach Marktredwitz. Seit 2008 verbrachten beide im Haus ihrer Nichte Maria in Moosbach ihren Lebensabend. Der Tod ihres Bruders Hermann im Februar war für sie ein herber Verlust. Der Geistliche bezeichnete Maria Schötz als eine sehr weltoffene und an allem interessierte Frau. Sie konnte sich für alle Sportarten begeistern, aber auch für Reisen. Das politische Geschehen hat sie mit Interesse verfolgt und war den Menschen sehr zugetan.Ingeborg Bockaus Vohenstrauß sprach für die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen.Dank galt auch Maria Högerfür ihre treue Begleitung.
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