07.01.2020 - 14:10 Uhr
MoosbachOberpfalz

Sternsinger unterwegs: "Frieden beginnt mit einem Lächeln."

Die Sternsinger werden zum Abschluss der Aktion am Dreikönigstag in der Pfarrkirche empfangen.

Die Moosbacher Ministranten waren als Sternsinger in Moosbach und den Dörfern um Moosbach unterwegs, um Geld für das Kindermissionswerk und für die Mission zu sammeln.
von Peter GarreissProfil

Am Dreikönigstag wurden die Sternsinger in ihren bunten Gewändern zum Festgottesdienst empfangen. Sie zogen mit Pfarrer Josef Most und Diakon Herbert Sturm in die Pfarrkirche ein. Tags zuvor waren die Ministranten als Sternsinger in acht Gruppen in Moosbach und in den umliegenden Dörfern plus eine Gruppe in Heumaden und eine in Burgtreswitz in Begleitung unterwegs, um in die Häuser Segen zu bringen sowie Spenden für die Kinder in Not zu sammeln.

Die Aktion erbrachte ein Ergebnis von 3300 Euro für das Kindermissionswerk und für die Mission von Pater Ferdinand. Die Sternsinger der Pfarrei waren bereits bei der Eröffnungsfeier in Neunburg vorm Wald mit den Eslarner Ministranten dabei, sagte Most. Das Motto hieß „Frieden! Im Libanon und weltweit“. Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg hatte die Sternsinger ausgesandt und dankte ihnen für ihren Einsatz. Beim Gottesdienst an Dreikönig informierten einige Sternsinger über den Libanon, dem Partnerland der Aktion 2020. Dort wirkt der Bürgerkrieg nach. Die Sternsinger erzählten sich was sie sich gemerkt hatten. Wie die Tatsache, dass in den Libanon über eine Millionen Syrer geflüchtet sind und in großer Angst leben. Die Kinder sind froh, dass es dort auch Schulen gibt. Sie lernen über Religionen und mit anderen auszukommen. Der Appell: Vielleicht sollen die Erwachsenen von den Kindern lernen, wie man Frieden schaffen und erhalten kann. So mag ein Kind eine Lehrerin besonders gern, erzählt es. Denn sie habe gesagt, der Frieden beginne mit einem Lächeln und dann habe sie gelacht. Das steckt an. "Frieden beginnt mit einem Lächeln."

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