Moosbach
13.12.2019 - 10:34 Uhr

Trauer um Anna Strigl

Anna Strigl, geborene Hechtl, war der Mittelpunkt ihrer Familie und hatte für alle ein offenes Herz.

Die hilfsbereite, liebenswerte und fromme Frau war eine große Marienverehrerin, sagte Pfarrer Josef Most beim Requiem. Sie bleibt als Mutter mit Freude an Blumen, am Kochen und Schenken in Erinnerung. Anna Strigl kam am 1. April 1933 in Kühried als drittes Kind von Andreas und Margarete Hechtl zur Welt. Ihre Mutter starb bereits vier Wochen nach ihrer Geburt.

Ihre fünf Jahre ältere Schwester Babett und sie wurden ein Jahr von ihrer Großmutter im elterlichen Haus Birl betreut. Der Vater Andreas heiratete 1934 wieder, und die Familie wuchs um die Brüder Andreas und Hans. Leider verstarb auch die zweite Ehefrau 1954. Der Vater heiratete 1956 seine dritte Frau Katharina, die ihre Tochter Agnes mit in die Ehe brachte. Nach der Schulzeit in Wildstein machte Anna eine Ausbildung im ehemaligen Moosbacher Kaufhaus Ziegler am Marktplatz, bekannt als „Paidern“.

Sie lernte ihren Mann Erich kennen, den sie am 13. August 1955 in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt heiratete. Aus der Ehe gingen die Kinder Erwin, Gabriele und Angela hervor. Neben dem Haushalt und der Kindererziehung war sie halbtags bei den Firmen Hölzl, Grundig und Leistritz bis zum Renteneintritt beschäftigt. Zudem hat sie die im Haus lebenden Schwiegereltern umsorgt.

Erholung in ihrem arbeitsreichen Leben fand sie vor allem in der Familie und in ihrem prächtigen Garten. Ihre große Freude waren die sieben Enkel und zwei Urenkel.

Durch mehrere Schlaganfälle wurde ihr Ehemann Erich, der als Straßenwärter arbeitete, zum Pflegefall. Sie pflegte ihn aufopfernd und liebevoll bis er am 6. Mai 2017 starb. Im Frühjahr 2018 wurde Anna Strigl selbst schwer krank. Ihr großer Wunsch, die Hochzeit ihrer Enkelin Theresa in diesem Sommer mit zu erleben, verwirklichte sich noch.

Wenn auch gesundheitlich sehr angeschlagen, konnte sie noch bis vor einer Woche selbständig ihren Haushalt führen. Versehen mit der Krankensalbung ist sie im Kreis ihrer Familie zuhause am 5. Dezember von ihrem Leiden erlöst worden. Der Kirchenchor unter der Leitung von Hubert Reimer aus Schönsee gestaltete die Trauerfeier mit.

 
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