Als treusorgende Ehefrau und Mutter, Oma und Uroma, auch als gläubige Frau und Frauenbundmitglied hat sie treu und fleißig das „Öl des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe“ durch ihr Leben getragen, führte Pfarrer Udo Klösel in der Predigt aus. Er blickte auf das Leben der Verstorbenen zurück. Das Licht der Welt erblickte sie als Kind der Eheleute Michael und Katharina Sier am 18. Mai1929 in Ödbraunetsrieth. Mit sieben Geschwistern ist sie auf dem elterlichen Anwesen aufgewachsen. Sie alle sind bereits in die Ewigkeit vorausgegangen, zwei Brüder sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.
In Heumaden besuchte sie die Schule. Ab dem Jahre 1944 arbeitete sie bei Witt Weiden, später bei der Firma Seltmann in Vohenstrauß. Am 8. Oktober 1955 heiratete sie den Maurer Johann Hierold aus Moosbach. Im folgenden Jahr errichteten sie sich ein Wohnhaus in der Gartenstraße. 1962 wurde Sohn Franz geboren. Inzwischen sind zur Familie die beiden Enkeltöchter Stefanie und Regina hinzugekommen, sowie die drei Urenkel Jonas, Xaver und Theresa. Im Jahre 1999 erkrankte ihr Ehemann schwer. Zusammen mit dem Pflegedienst hat sie ihn sieben Jahre bis zu seinem Tod 2006 aufopferungsvoll gepflegt.
Trotz eigener gesundheitlicher Rückschläge hat sie nie den Mut und den Glauben verloren. Ab ihrem 90. Geburtstag traten zunehmend gesundheitliche Probleme auf. Es folgten drei Aufenthalte im Krankenhaus und auch daheim musste sie mehr versorgt und gepflegt werden. Schließlich kehrte sie, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, am 18. November im Klinikum in Weiden zu ihrem Herrn und Schöpfer heim. Noch zum Allerheiligenfest konnte sie der Pfarrer besuchen und ihr die Krankenkommunion bringen.
Die Lieder begleitete Hubert Reimer an der Orgel. Wilma Wallner sang für den Frauenbund „In deiner Hand“. Die Lesung trug Sonja Prem vor. Am Friedhof stand Vorsitzende Elisabeth Kraus mit dem Frauenbund-Banner. Vorstandsmitglied Sonja Prem würdigte das Gründungsmitglied Franziska Hierold, besser bekannt als „Hierold´nbartl Fanny“ am offenen Grab. Die fast 50 Jahre der Gemeinschaft die Treue hielt und mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie konnte auch andere Frauen für den Frauenbund begeistern. Bei einer Monatsmesse werde man ihrer gedenken. Gemeinsam wurde für sie das „Gegrüßt seist Du Maria“ gebetet.













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