Moosbach
17.12.2019 - 15:49 Uhr

Trauer um Karl Hanauer

Karl Hanauer aus Gaisheim ist gestorben. Nun wurde er zu Grabe getragen.

"In die Hand Gottes gefallen ist Karl Hanauer, als er am Montag, 9. Dezember, zu Gott heimkehrte", sagte Pfarrer Josef Most beim Requiem für den Verstorbenen aus Gaisheim. Begonnen hat sein Leben am 11. September 1939 in Gaisheim. Seine Eltern Johann und Mathild, geb. Zimmermann, betrieben eine Landwirtschaft.

Mit sieben Geschwistern wuchs er in Gaisheim auf. Am 24. Mai 1966 schloss er mit Anna Bösl aus Sonnenried den Bund der Ehe, aus der die fünf Kinder Johann, der bereits verstorben ist, Inge, Karl, Christian und Martina stammen. Sie und die sieben Enkel trauern um ihren lieben Vater und Großvater. Hanauer war ein leidenschaftlicher Landwirt, bis er 2004 den Hof übergab, aber auch all die Jahre noch bei der Arbeit mithalf.

Er engagierte sich beim Neubau der Kapelle in Gaisheim, wofür ihm auch die Kirche ausdrücklich dankt. Am 11. September feierte er noch 80. Geburtstag. Seit vielen Jahren musste Hanauer an die Dialyse, was ihm viele Einschränkungen brachte. Nach drei Wochen im Klinikum Weiden schlief er überraschend am 9. Dezember friedlich ein.

Der Kirchenchor Moosbach unter Leitung von Hubert Reimer gestaltete die Trauerfeier in der Kirche und am Friedhof mit. Auch die Feuerwehr Gaisheim war mit Fahne für ihren Kameraden ausgerückt. Martin Liebl sprach für die Feuerwehr ehrende Worte für den Verstorbenen, der von der Jugend an der Wehr angehörte. Der "Schneinderhahn Koarl" war ein aktives Mitglied und auch einige Jahre Kommandant. Er stand der Feuerwehr immer unterstützend zur Seite. Er war auch Ortssprecher und führte dieses Amt im Sinne der Gemeinschaft aus. Er half mit beim Bau der Kapelle, die er bis zum Schluss besuchte.

Als besonderen Dank und in Anerkennung legte Liebl für die Feuerwehr Gaisheim einen Kranz nieder. Zum Abschied spielte die Blaskapelle das Lied "Der gute Kamerad".

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.