Landwirtschaftsmeisterin Heike Lehner aus Windischeschenbach und der Geschäftsführer der Bauernverbands-Geschäftsstelle Weiden Hans Winter erhielten silberne Verbandsabzeichen. In seiner Laudatio erklärte VLF-Vorsitzender Gollwitzer, dass Lehner bereits seit 2003 die Verbandskasse bestens führe. Außerdem war sie von 1998 bis 2003 stellvertretende Frauenvorsitzende. Zudem sei sie im Vorstand der Jungzüchter im Landkreis Neustadt und im Aufsichtsrat der Trocknungsgenossenschaft Tirschenreuth aktiv.
Der ehemalige Leuchtenberger Gemeinderat Winter war 17 Jahre BBV-Geschäftsführer. Er ist einer der Hauptorganisatoren der Bauernmärkte in Neustadt, Eschenbach und Vohenstrauß. Seit Oktober 2007 sei er zudem Geschäftsführers der Milcherzeugengemeinschaft Weiden. Viele Jahre kümmerte sich Winter um die Berufsausbildung und die Weiterbildung der Landwirte im Landkreis und in Weiden.
Gollwitzer würdigte auch seinen Einsatz für den Standort Weiden als Bildungszentrum mit der Höheren Landbauschule Almesbach und der Landwirtschaftsschule.
Gollwitzer nannte 2018 ein wichtiges Jahr für den VLF, das von Trockenheit geprägt war. Erfreulich sei allerdings, dass für Vorstand und Hauptausschuss viele junge und engagierte Leute kandidierten. Durch den Chefwechsel am Landwirtschaftsamt Weiden konnte auch die Stelle des Geschäftsleiters des VLF neu besetzt werden. Gollwitzer bedankte sich bei Reinhold Witt, der dieses wichtige Amt übernahm.
Witt schlug vor, die Jüngeren noch stärker in den VLF einzubinden. Die Zusammenarbeit von VLF und Waldbesitzervereinigung sei gut angelaufen. „Mich freut es, mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen“, erklärte der von Schwandorf nach Weiden gewechselte Amtsleiter.
Gollwitzer bedauerte, dass 2018 wegen der Dürre Mindererträge und Qualitätseinbußen herrschten. Besonders betroffen waren Milchviehbetriebe. Viele Betriebe mussten teures Grundfutter zukaufen oder den Bestand reduzieren, um über den Winter zu kommen.Der Vorsitzende gab ferner bekannt, dass zur Jahreshauptversammlung des VLF am 9. Februar im Weidener "Postkeller" die „Original Bauernfünfer“ aufspielen.













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