Den Friedensgottesdienst in der Wieskirche zum Volkstrauertag hielten Pfarrer Udo Klösel und Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn. Dazu waren auch der der Eslarner Bürgermeister Reiner Gäbl und der Moosbacher Bürgermeister Armin Bulenda mit den Moosbacher Vereinen mit anwesend. Schulkinder und die Blasmusik gestalteten die Feier mit.
Etwa 15 Jahre geht der Friedensgottesdienst auf Initiator und Rektor i. R. Josef Rauch mit der Freundschaft in Bela nad Radbuzou des tschechischen Nachbarorts von Eslarn zurück. Nach den Grauen der Kriege wollte er den jungen Leuten zeigen, wie wichtig Frieden und die Völkerverständigung im Nachbarland ist. So wurden die Feiern abwechselnd in Bela, Eslarn und Moosbach abgehalten. Leider konnten die angekündigten Gäste aus der Tschechischen Republik aus terminlichen Gründen heuer nicht nach Moosbach kommen.
Nach dem Friedensgottesdienst spielten die Moosbacher Musikanten alle Teilnehmer zum Marktplatz in Moosbach um den Volkstrauertag am Kriegerdenkmal zu begehen. Die Bürgermeister Reiner Gäbl, Eslarn und Armin Bulenda, Moosbach standen neben dem Denkmal. Hauptmann Lutz Eichner und seine Soldaten standen Ehrenwache. Pfarrer Udo Klösel betete für die Opfer.
Hauptmann Eichner vom 3./PzGrenBtl 122 aus Oberviechtach erinnerte an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 104 Jahren sowie an das Ende der weiteren Katastrophe, den Zweiten Weltkrieg vor 75 Jahren am 8. Mai 1945, mit Millionen von Toten. Am 15. April 2010 fielen die ersten Soldaten in Afghanistan. Die Soldaten mussten ihren Dienst tun und ihrem Eid nachkommen. Frieden und Freiheit können nur gewahrt werden, wenn man bereit ist, das Notwendige dafür zu leisten. „Die Soldaten der Oberviechtacher Grenadiere sind jederzeit bereit für die Trompeten des Friedens ihren Auftrag und Eid zu erfüllen“, versicherte der Hauptmann und legte mit seinen Soldaten einen Kranz nieder.
Bürgermeister Armin Bulenda rief dazu auf, aus der Vergangenheit zu lernen. Die Ereignisse in der Ukraine haben das verdeutlicht. Die Vorsitzenden des VdK Moosbach Konrad Lingl und Karl Liebl sen. vom Kriegerverein Moosbach legten anschließend gemeinsam mit Bürgermeister Bulenda einen Kranz am Mahnmal nieder.













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