Moosbach
17.10.2018 - 09:57 Uhr

Wallfahrer aus Trausnitz ziehen zur Wieskirche

Zehn Pilger marschieren zum Übersetzungsfest. Dabei tun sie auch etwas Gutes.

Eine Trausnitzer Pilgergruppe zog betend und singend zur Wieskirche bei Moosbach. Bild: gi
Eine Trausnitzer Pilgergruppe zog betend und singend zur Wieskirche bei Moosbach.

Zehn Pilger der „Skapulierbruderschaft 1717“ aus Trausnitz zogen anlässlich des traditionellen Übersetzungsfestes zur Wieskirche bei Moosbach. Mit dem Auto ging es zunächst von Trausnitz zur Kapelle „Rotes Kreuz“ bei Etzgersrieth. Von dort ging es mit Pilgerführer Ernst Zimmerer in Vertretung von Josef Schwandner zu Fuß weiter. Beim Wirt in Tröbes wurde eine Pause eingelegt und ein stärkendes Frühstück eingenommen. Die Einnahmen aus dem Frühstück erhielt der zurzeit in der Heimat befindliche Pater Ferdinand für seine Arbeit im Kongo.

Betend und singend ging es, voran das alte historische Pilgerkreuz, im Tröbesbachtal weiter in Richtung Moosbach. Am Marktplatz wurden die Pilger von Bürgermeister Hermann Ach und Altbürgermeister Hans Roßmann begrüßt. Mit Musik und den Moosbacher Vereinen zogen die Trausnitzer Pilger zur Wieskirche um den Gottesdienst mitzufeiern. Danach spielte sie die Blasmusik zum traditionsgemäßen Empfang in den Pfarrsaal. Bald machten sie sich wieder nach Tröbes auf zum Mittagessen und den Heimweg nach Trausnitz. Es handelte sich um einen Gegenbesuch der Trausnitzer, denn seit dem Heimatfest 1997 pilgern die Moosbacher nach jahrzehntelanger Unterbrechung wieder alle Jahre zum Skapulierfest nach Trausnitz.

Angeregt wurde diese Wiederbelebung der Wallfahrt seinerzeit vom Moosbacher Altbürgermeister Hans Roßmann und dem verstorbenen Tännesberger Bürgermeister Georg Wittmann. Seit dem Jahre 2007 warten die Trausnitzer alle Jahre mit einem Gegenbesuch auf und werden in Moosbach immer herzlich empfangen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.