Volles Haus zur Premiere am Samstagnachmittag im Pfarrsaal beim Stück „Das Geheimnis des Kapplberges“, mit dem die junge Theatergruppe Münchenreuth nach 2024 zum zweiten an die Öffentlichkeit trat. Dreizehn junge Laienspielerinnen und -spieler begeisterten das Publikum und präsentierten sich zuweilen als „alte Hasen“ auf der Theaterbühne. Die Besucher spendeten immer wieder Applaus zu den Szenen, die sich rund um die Kappl abgespielt haben sollen. Insgesamt sechs Aufführungen sind geplant, wobei es nur noch für die Zusatzvorstellung am Donnerstag, 20. November, ab 19 Uhr Restkarten gibt.
Das Stück spielt in Münchenreuth um 1800. Hauptort der Handlung ist der Kapplwald und eine Höhle im Kapplberg. Geschrieben hat das Stück Lukas Forster, der auch einer der Hauptakteure auf der Bühne ist. Mit dabei sind Tobias und Matthias Forster, Maxima und Emily Fischer, Greta und Ferdinand Hausner, Jakob Siller, Patrick Männer, Teresa Judas, Sabine Gradl, Josepha Wifling und Lukas Wurm. Für die Technik verantwortlich sind Valentin Siller und Amelie Heindl.
Kurz zum Inhalt des Zweiakters: Die Münchenreuther sind am Verzweifeln, weil sie von den Mönchen aus Waldsassen kein Geld mehr bekommen, das sie aber dringend bräuchten. Die Mönche würden gerne die Kappl nehmen, dann wären die Münchenreuther ihre Schulden los. Das geht natürlich nicht. Pfarrer und Kirchenpfleger sind auf der verzweifelten Suche nach Geld. Im Kapplwald treffen sie auf die Tillenzwerge aus Neualbenreuth. Diese wollen den Eingang in den Kapplberg finden, denn angeblich sollen tief unter dem Berg Kapplbergwichtel leben. Im Verlauf des Stückes vergessen die Kapplbergwichtel den Geheimgang der Rosenkranzsäule zuzumachen und nacheinander erkunden alle Beteiligten den Geheimgang.
Außerdem taucht noch eine Hexe auf, die die Kappl, den Kapplberg und ganz Münchenreuth zerstören will. Die Münchenreuther und die Kapplbergwichtel machen einen Deal. Zudem wollen alle Beteiligten gemeinsam die Hexe vertreiben. Schlussendlich wird sie nach Konnersreuth verbannt. So manche Spitzen gegen Waldsassen, Konnersreuth und Bad Neualbenreuth dürfen natürlich nicht fehlen.


















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