Ein Erlebnis war wieder das 12. Stiftländer Adventssingen in der Kappl. Die vielen Besucher aus der ganzen Region ließen sich auf die Weihnachtszeit einstimmen. Eröffnet wurde das Singen mit den Münchenreuthern Blechbläsern, in der Besetzung Nicole Ernstberger, Johannes Ernstberger, Martin Betzl und Luis Fuhrmann. Das Quartett trat zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf. Pater Friedhelm Czinczoll dankte der Familie Toni Krämer, die die Musik- und Gesangsgruppen zusammengestellt haben.
Der Pfarrgemeinderat hatte die technischen Voraussetzungen geschaffen. Als Sprecher führte Robert Sommer durch das gut einstündige Singen. In seinen Texten gab er die Erinnerungen der Heimatdichterin Barbara Heinrich "S woar amal" im Dialekt wieder. In den Texten wurden die Vorbereitungen der Familie auf Weihnachten beschrieben. Erstmals mit dabei der Waldhauser Dreigesang aus Neustadt/WN; Stammgast bei Singen in der Region ist dagegen das Neualbenreuther Zwio mit Monika Kunz und Franz Danhauser. "Sing ma im Advent", war ihr erster Liedbeitrag. Es folgten "Die flotten Saiten" aus Nagel, musizierend gab es den "Engelsgruß". Ebenfalls schon lange dabei das Duo "Wiesawie" mit "As Dörfl": Beendet wurde der erste Teil mit den "Waldsteinsaiten". Jede Gruppe hatte drei Auftritte, gesungen und musiziert wurde in volkstümlicher Weise.
Den Schlusspunkt setzten die Blechbläser mit "Bozner Hirtenlied", die "Waldsteinsaiten" mit "Still ganz still" sowie das Neualbenreuther Zwio mit "Nun es nahen sich die Stunden". Die "Flotten Saiten" intonierten fingerfertig "Rosenkranzreise", ehe "Wiesawie" mit "Wie sind Maria und Josef verlassen" und der Dreigesang mit "Jetzt fangen wir zum Singen an" den Schlusspunkt setzten. Mit dem gemeinsam gesungenen Schlusslied "Wachet auf, ruft uns die Stimme" endete das Singen.

















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