03.02.2019 - 15:52 Uhr
NabburgOberpfalz

2500 Euro für die Ukraine

Das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium (JAS-Gymnasium) ist ein treuer Spender der "Aktion Tschernobyl". Die Verbindung besteht seit mehr als 25 Jahren.

Josef. Ziegler (Zweiter von links) ) bedankt sich bei Schulleiter Christian Schwab (Zweiter von rechts) ) und Organisator Wolfgang Malzer (rechts) für die Treue, mit der seine „Aktion Tschernobyl“ seit vielen Jahren durch das JAS-Gymnasium begleitet wird. Die SMV, hier vertreten durch die Schülersprecher Annika Sporrer (Dritte von links) und Elias Dobler (Dritter von rechts), überreichten gemeinsam mit der Elternbeiratsvorsitzenden Johanna Baumann (links), eine Spende von 2500 Euro.
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Traditionell ging der Erlös des Weihnachtsmarkts, 2500 Euro des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums wieder an die "Aktion Tschernobyl", die seit über 25 Jahren von Josef Ziegler geleitet wird. Schulleiter Christian Schwab bedankte sich bei Hauptorganisator, Studienrat Wolfgang Malzer, der am letzten Schultag vor Weihnachten ein sehenswertes Programm auf die Beine stellte, tatkräftig unterstützt von Klassenleitern, Verbindungslehrer Matthias Fischer und der SMV rund um Elias Dobler, Annika Sporrer und Tina Baier. "Mich beeindruckt es immer wieder aufs Neue zu sehen, mit welch großem sozialen Engagement unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern ein derartig breitgefächertes Spektrum an Aktionen im Rahmen des Weihnachtsmarktes realisieren", erklärte Malzer. Schülersprecher Elias Dobler ergänzte: "Im Namen der SMV kann ich nur bestätigen, dass wir die Spende gerne überreichen, denn wir freuen uns wirklich, wenn wir helfen können."

An Josef Ziegler gewandt betonte der Schulleiter laut einer Mitteilung: "Ihr unermüdlicher Einsatz für eine bessere medizinische Versorgung in der Ukraine verdient seit vielen Jahren unseren größten Respekt und kontinuierliche finanzielle Begleitung." Elternbeiratsvorsitzende Johanna Baumann zeigte sich von der familiären Atmosphäre und dem großen Engagement der Erziehungsberechtigten am letzten Tag vor den Weihnachtsferien sehr angetan.

Anschaulich berichtete Ziegler, der bald in die Ukraine aufbrechen wird, von der noch immer schockierenden Notlage. Er setze sich mit seinem Team weiterhin dafür ein, Hilfskonvois zusammenzustellen, wohl wissend, dass dies manchmal wohl nur der "Tropfen auf den heißen Stein" sein könne. Heuer würden die 2500 Euro für die Fertigstellung der Renovierung der Infektionsabteilung für Kinder im Kreiskrankenhaus von Naroditschi, einer Stadt am Rande der verstrahlten Zone, verwendet. Zudem soll ein neuer Sterilisator angeschafft werden.

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