Das Musikfestival "tonart" findet im zweijährigen Rhythmus in der Nabburger Altstadt statt. Schon am 6. März 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, dass es in 2019 eine Neuauflage geben wird. Für die Organisation wurden schon mal 2200 Euro für das laufende Jahr bewilligt. Nun musste in der jüngsten Sitzung noch über die benötigten Mittel für das Haushaltsjahr 2019 entschieden werden. Die größten Ausgaben (insgesamt rund 67 000 Euro) liegen bei den Positionen Bauhof (interne Verrechnung), Verwaltungskosten, Bühnen (12 000 Euro), Gagen (21 000 Euro), Lohnkosten und Werbung. Ohne Gegenstimmen wurde der Beschluss gefasst, dass die Stadt den geplanten offenen Betrag für 2019 in Höhe von 22 800 Euro übernehmen wird. "Damit kann das achte Festival in bewährter Weise am 20. und 21. Juli über die Bühne gehen", freute sich Bürgermeister Armin Schärtl.
In das neue Zuschuss-Budget eingeplant ist allerdings eine Anpassung der Eintrittspreise. Statt 4 Euro pro Tag zahlen Erwachsene künftig 5 Euro (beide Tage im Vorverkauf 8 Euro). Kinder bis 14 Jahre sind frei. "Diese moderate Erhöhung nach 16 Jahren ist zumutbar", betonte Schärtl. Wie gut das Festival von der Bevölkerung angenommen wird, zeigte sich im Vorjahr. Es waren zwei Tage voller Musik, Tanz und guter Laune im Herzen der Stadt. An Eintrittsgeldern kamen 21 211 Euro zusammen; das waren rund 2200 Euro mehr als angesetzt.
Fragebögen auswerten
Nächster Punkt war die Erschließung des Wohnbaugebiets "Hirtenleite III" im Ortsteil Diendorf mit Auftragsvergabe. Verwaltungsfachwirt Thomas Prey informierte über die Angebotseröffnung (30. Oktober) mit zehn Eingängen. Das wirtschaftlichste Angebot hatte die Firma Seebauer aus Schwarzhofen mit rund 1,3 Millionen Euro abgegeben. Der Auftrag wurde einstimmig erteilt. Wie Schärtl informierte, wurden alle 69 Interessenten für ein Baugrundstück angeschrieben. Die Rückgabefrist der Fragebögen endete am 5. November. Das Ergebnis: Für die 44 Parzellen gibt es 53 Bewerber. Wer zum Zug kommt, werde sich nach dem Auswerten der Fragebögen zeigen.
"Es schaut so aus, dass wir den Quadratmeterpreis von 110 Euro halten können", informierte Thomas Prey. Die Erschließungsarbeiten sollen Ende August 2019 abgeschlossen sein. "Ab Herbst 2019 könnten die ersten Häuser im neuen Baugebiet entstehen", bekräftigte Bürgermeister Schärtl.
Einstimmigkeit herrschte auch bei weiteren Auftragsvergaben. So kann die Firma Bauer aus Niedermurach/Nabburg den Außenputz am Neubau des Büro- und Sozialgebäudes am städtischen Bauhof anbringen (inclusive Gerüst- und Malerarbeiten 27 879 Euro). Ebenfalls für den Bauhof werden Verkehrssicherungs-Einrichtungen mit aktueller BASt-Zulassung bei der Firma Bremicker in Weilheim (13 459 Euro) beschafft.
Ab Herbst 2019 könnten die ersten Häuser im neuen Baugebiet entstehen.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.