Die Verwaltungsgemeinschaft Nabburg treibt die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) weiter voran. Ein wichtiger Baustein im laufenden Prozess war die sogenannte Akteursbeteiligung, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dazu kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Verwaltung, Energieversorgung, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen zusammen.
„Ziel der Veranstaltung war es, die bisherigen Zwischenergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung vorzustellen, lokale Besonderheiten zu berücksichtigen und zukünftige Optionen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu diskutieren“, informiert Christina Albrecht, Projektleiterin der Bayernwerk Netz GmbH. Die Kommunale Wärmeplanung solle aufzeigen, wie der Wärmebedarf langfristig sicher, bezahlbar und zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt werden könne.
An dem Treffen beteiligten sich laut der Mitteilung unter anderem die Bürgermeister von Nabburg, Altendorf und Guteneck sowie Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft, der Bayernwerk Netz GmbH und des Instituts für nachhaltige Energieversorgung GmbH (INEV). Ergänzt worden sei der Teilnehmerkreis durch weitere regionale Akteure aus Wirtschaft, Handwerk und öffentlichen Einrichtungen. Aktiv in den Austausch eingebracht habe sich auch Katharina Haas, die neu gewählte Bürgermeisterin der Gemeinde Guteneck.
Bei der Veranstaltung seien der Ablauf der Kommunalen Wärmeplanung sowie erste Erkenntnisse aus der Bestands- und Potenzialanalyse vorgestellt worden. Bereits auf dieser Grundlage habe sich gezeigt, dass die bestehenden Versorgungsstrukturen und Rahmenbedingungen die tatsächliche Situation in den Gemeinden realistisch abbildeten.
„Mit der Kommunalen Wärmeplanung erfüllen wir unsere gesetzliche Verpflichtung, gleichzeitig bestätigt der bisherige Stand der Analysen, dass wir unsere Gemeinden und die Strukturen der Wärmeversorgung bereits sehr gut kennen“, werden die Bürgermeisterin von Guteneck und ihre Kollegen Frank Zeitler (Nabburg) und Markus Schiesl (Altendorf) zitiert. Die aktuellen Erkenntnisse aus der Wärmeplanung untermauerten dieses Bild und schüfen eine belastbare Grundlage für die nächsten Planungsschritte.
Die Kommunale Wärmeplanung sei ein strategisches Planungsinstrument, wie es weiter heißt. Sie stelle keine Detailplanung einzelner Projekte dar, begründe keine unmittelbaren Umsetzungsverpflichtungen und habe keine Auswirkungen auf bestehende Heizungen. Vielmehr solle sie Orientierung bieten und Transparenz über mögliche zukünftige Entwicklungen in der Wärmeversorgung schaffen. Anregungen und Hinweise aus der Akteursbeteiligung flössen nun in die weitere Bearbeitung ein.
Im nächsten Schritt werden laut Mitteilung Zielszenarien und eine Umsetzungsstrategie für die langfristige Wärmeversorgung in der VG Nabburg erarbeitet. Die finalen Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung sollen anschließend in den öffentlichen Gremien der drei Kommunen vorgestellt werden. Ergänzend seien Bürgerinformationsveranstaltungen geplant, um die Inhalte verständlich und transparent zu vermitteln. Mit der Kommunalen Wärmeplanung schüfen die Stadt Nabburg sowie die Gemeinden Altendorf und Guteneck gemeinsam eine tragfähige Grundlage für eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung – strukturiert, technologieoffen und im Dialog mit regionalen Akteuren, wie es abschließend heißt.













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