09.09.2018 - 11:17 Uhr
NabburgOberpfalz

Belebung für Ex-Bankgebäude

Nachdem im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Sparkassengebäudes bereits Mieter sind, wird auch in den übrigen Räumen bald wieder Leben einziehen. Zuvor gibt die Stadt einen Millionenbetrag aus.

Zeitungsredaktion und Architekturbüro: Das ehemalige Sparkassengebäude wird bald wieder vollständig belebt sein, nachdem im Obergeschoss bereits die Medieningenieure von „Manntau“ eingezogen sind.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

"Wir betreiben Leerstandsmanagement und Stadtentwicklung", schickte Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) der Vorstellung der konkreten Planung für das ehemalige Sparkassengebäude durch Architekt Konrad Kraus im Stadtrat voraus. Nachdem die Vorplanung laut Kraus bereits vor wenigen Monaten im Gremium behandelt worden sei, hatte der Rat nun über den Bauantrag der Stadt zum Umbau des Gebäudes zu befinden.

Wie Kraus ausführte, ist im Erdgeschoss der ehemaligen Bank künftig Platz für zwei Mieter. Für eine 118 Quadratmeter große Bürofläche ist bereits ein Interessent gefunden: Die Lokalredaktion von Oberpfalz-Medien wird dort ihren neuen Standort haben. Noch zu vermieten ist eine 272 Quadratmeter große Fläche. Im Obergeschoss wird Architekt Konrad Kraus auf 200 Quadratmetern sein Büro einrichten. Auf dieser Etage wäre darüberhinaus noch eine freie Einheit (69 Quadratmeter).

Bereits abgeschlossen ist größtenteils das zweite Obergeschoss: Hier sind schon vor längerer Zeit die Medieningenieure von "Manntau" auf einer Fläche von 282 Quadratmetern eingezogen. Frei ist dort noch ein Lagerraum, der 30 Quadratmeter groß ist. Ein Blick in den Altbau: Während im bestehenden Friseursalon in der Seilergasse keinerlei Änderungen vorgesehen sind, wären im ersten Obergeschoss Baumaßnahmen vorgesehen: Dort ist dann auf einer Fläche von 180 Quadratmetern eine Praxis für Physiotherapie. Im zweiten Obergeschoss bleibt die Hebammenpraxis. Außerdem ist dort noch eine freie Nutzungseinheit mit einer Größe von 94 Quadratmetern.

Platz gäbe es auch noch im Keller des Neubaus: Hier könnten laut Kraus Mieter Flächen als Lagerraum nutzen. Das Untergeschoss des Altbaus ist dem Architekten zufolge hingegen für eine Nutzung nicht geeignet. Die Bauarbeiter sind aber nicht nur im Inneren des ehemaligen Bankgebäudes zugange: Der Neubau bekommt zum Beispiel eine neue Fassade und neue Fenster. Lediglich im Bereich des Innenhofes auf der anderen Gebäudeseite soll vor einer möglichen Erneuerung der Fassade zunächst abgewartet werden, wer dort der neue Mieter wird. Im Bereich der Seilergasse bleibt die Gebäudefassade unverändert. Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme inklusive Außenanlagen und Nebenkosten bezifferte Kraus auf rund 1,3 Millionen Euro.

Einstimmig fasste der Stadtrat nach der Vorstellung der Planung die entsprechenden Beschlüsse und brachte das Vorhaben auf den Weg. Nun beginnt die Ausschreibung. Nach der Vergabe der Aufträge rechnet Kraus damit, dass die Arbeiten etwa im Januar 2019 beginnen können. Im Mai oder Juni sollen dann die Zeitungsredaktion und das Architekturbüro bezugsfertig sein.

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