07.12.2018 - 15:13 Uhr
NabburgOberpfalz

Beliebte Förderung

Die städtische Familienförderung kommt gut an. Der Stadtrat muss deshalb darüber nachdenken, ob er in Zukunft noch mehr Geld dafür zur Verfügung stellt.

von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Der Stadtrat hatte am 10. Januar 2017 eine "Storchenprämie" für Neugeborene und ein "Baukindergeld" zur Förderung von Wohneigentum beschlossen. Für dieses Jahr liegen im Rathaus 13 Anträge auf "Baukindergeld" vor. Sie beziehen sich alle auf Bauten außerhalb des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes, so dass 2000 Euro je Kind gewährt werden können. Im Etat stehen heuer 20 000 Euro und als Rest aus dem Vorjahr weitere 8000 Euro zur Verfügung, so dass das Budget ausreicht, um die Anträge zu bedienen. Der Stadtrat beschloss deshalb, das Geld für die 13 Anträge auszuzahlen.

40 Anträge wurden für das Begrüßungsgeschenk eingereicht, wobei damit zu rechnen ist, dass nach Geburten bis zum Jahresende noch weitere eintreffen. Nachdem die Übergabe des Geschenkes erst Ende Januar/Anfang Februar geplant ist, schlug die Verwaltung vor, dass künftig das Begrüßungsgeschenk erst jeweils im nachfolgenden Jahr (für 2018 also 2019) gebucht wird. Das hätte den Vorteil, dass bei der Berechnung des Baukindergeldes jeweils Ende des Jahres konkret gesagt werden kann, wie viel beim Neugeborenen-Geschenk schon verbucht ist und ob aus diesem Ansatz noch zusätzliche Mittel für das Baukindergeld zur Verfügung stehen. Denn überzählige Mittel aus dem einen Programm können dem anderen zugeschlagen werden.

Damit erklärte sich der Stadtrat einverstanden. Die Haushaltsmittel für die Neugeborenengeschenke in Höhe von 10 000 Euro werden somit heuer nicht in Anspruch genommen und dem Ansatz für das Baukindergeld zugeschlagen, damit diese Summe als Haushaltsrest auf 2019 übertragen werden kann.

Außerdem regte die Verwaltung an, über die Höhe der Ansätze im Jahr 2019 nochmals zu beraten. Denn es sei absehbar, dass die 20 000 Euro für das Baukindergeld in Zukunft nicht mehr ausreichen - aktuell vor allem im Hinblick auf das neue Baugebiet in Diendorf.

Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte Rathaus-Mitarbeiter Thomas Prey darüber, dass der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) zum Jahresanfang 2019 seinen Fahrkartenautomaten am Bahnhof wegen fehlender Wirtschaftlichkeit abbauen lässt. Versucht werde von dem Unternehmen, die Nutzung des Handy-Ticket-Erwerbs zu forcieren.

Im Planfeststellungsverfahren für den Ostbayernring wurde auch die Stadt Nabburg angehört. Der Stadtrat beschloss bei einer Gegenstimme, keine Stellungnahme abzugeben. Die Stadt ist nämlich vom Bau der Stromtrasse nur im westlichen Gebiet mit drei Grundstücken in der Gemarkung Gösselsdorf tangiert. Ein Strommast wird darauf nicht gebaut, es werden nur Freileitungen darüber geführt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.