Nabburg
19.02.2019 - 18:06 Uhr

Mit "Beschattung" zum richtigen Beruf

Studium an einer Universität, duales Studium oder doch erst einmal eine Berufsausbildung? Viele Schüler wissen auch kurz vor dem Abitur noch nicht, welchen beruflichen Weg sie nach ihrem Abschuss einschlagen wollen.

Schulleiter Christian Schwab zeigte sich bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste sehr zuversichtlich, dass sich das „Job Shadowing“-Projekt zu einem zeitgemäßen, attraktiven und vor allem nachhaltigen Angebot der Berufsorientierung am JAS-Gymnasium Nabburg entwickeln wird. Bild: exb
Schulleiter Christian Schwab zeigte sich bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste sehr zuversichtlich, dass sich das „Job Shadowing“-Projekt zu einem zeitgemäßen, attraktiven und vor allem nachhaltigen Angebot der Berufsorientierung am JAS-Gymnasium Nabburg entwickeln wird.

Eine neue Möglichkeit der frühzeitigen Studien- und Berufsorientierung bietet nun das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium an: Das "Job Shadowing". "Shadowing" heißt "Beschatten". "Es bedeutet, "dass Schüler einen Mentor über eine gewisse Zeit hinweg in seinem beruflichen Alltag begleiten und über die Schulter schauen", erklärt Studienrätin Beate Birkmann, Mitinitiatorin des Projekts. Im Gegensatz zu einem Praktikum erstreckt sich diese "Beschattung" über einen längeren Zeitraum hinweg und in eher unregelmäßigen Abständen.

Bis dahin war es jedoch ein langer Weg: Denn zunächst mussten sich die Schüler der Q11 mit möglichst konkreten Studien- oder Berufsvorstellungen für die Teilnahme bewerben. Danach machte sich die Schule zusammen mit den Mitgliedern des Elternbeirats auf die Suche nach geeigneten Mentoren. Am Ende stand für alle 23 Schüler, die sich angemeldet hatten, ein Ansprechpartner zur Verfügung, den sie in den nächsten Wochen und Monaten "beschatten" können. Und so konnte Schulleiter Christian Schwab bei der Kick-Off Veranstaltung auch 23 Mentoren aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern begrüßen - von der Rechtsanwältin über einen Immobilienfachmann bis hin zu drei Ärzten. "Sie alle haben spontan zugesagt, unsere Schüler zu unterstützen", so Schwab.

Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten ging es in den verschiedenen Zweiergesprächen darum, wie der Austausch ganz konkret organisiert werden kann. Denn einem Allgemeinarzt über die Schulter zu schauen, läuft anders als die "Beschattung" eines Key Account Managers bei einem großen Kunststoffhersteller. Entscheidend ist daher der persönliche Kontakt und die individuelle Absprache. So dauerten die Gespräche auch bis spät in den Abend hinein und die Rückmeldungen waren durchweg positiv.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.