15.05.2019 - 16:49 Uhr
NabburgOberpfalz

Betreuung im Container

Es ist eine Übergangslösung: Der Ausschuss für Planung und Bau des Kreistags stimmt der Aufstellung eines Containers als Aufenthaltsraum für die Ganztagsbetreuung des Förderzentrums in Nabburg zu.

Im Bereich des unteren Pausenhofs und des unteren Realschulparkplatzes wird ein Container aufgestellt, der dann als Aufenthaltsraum dienen soll.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Aus der Diskussion des letzten Jahres über den Standort für das Sonderpädagogische Förderzentrum in Nabburg ist bekannt, dass das Förderzentrum mit den Klassen eins bis vier und der Ganztagsbetreuung bei der Mittelschule in Nabburg eingemietet war oder hinsichtlich der Ganztagsbetreuung derzeit noch ist. Die Kündigung der Unterrichtsräume erfolgte bereits im letzten Jahr, und zum Schuljahresbeginn 2018/19 wurde eine provisorische Interimslösung für die drei Klassenzimmer im Gebäude der Berufsschule in Nabburg bezogen.

Nun wurden auch die Räume, die in diesem Schuljahr noch durch die Ganztagsbetreuung im Gebäude der Mittelschule genutzt wurden, durch die Stadt Nabburg gekündigt. Eine weitere provisorische Lösung in den Gebäuden des Landkreises am Schulberg wurde mit Schulleiter Vogel diskutiert. In Abstimmung mit ihm schlug die Verwaltung in der Sitzung des Kreis-Bauausschusses eine Übergangslösung vor, bis eine Gesamtlösung für das Sonderpädagogische Förderzentrum gefunden wird.

Um die zwei Gruppen mit circa 30 Schülern, die hauptsächlich aus der Unterstufe die Ganztagsbetreuung besuchen, möglichst nachmittags gemeinsam betreuen zu können, bieten sich die Räume des Untergeschosses des Förderzentrums an. Dort kann in zwei Klassenzimmern, die nachmittags nicht belegt sind, die Hausaufgabenbetreuung stattfinden. Jedoch fehlt mindestens ein Aufenthaltsraum. Ein Aufenthaltsraum könnte durch das Aufstellen eines Containerraums mit circa 42 Quadratmetern am unteren Parkplatz der Realschule oder zum Teil auf dem unteren Pausenhof des Förderzentrums geschaffen werden.

Einen Raum aus dem Gebäude der Realschule oder vom Gymnasium zu nutzen, wäre theoretisch aufgrund der Raumprogramme möglich, jedoch kann dann wegen der räumlichen Trennung keine vernünftige Aufsicht gewährleistet werden. Durch das Aufstellen dieses modularen Raums oder Containers entstehen aber außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von circa 60 000 Euro, was der Ausschuss samt Containerlösung akzeptierte.

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