26.11.2020 - 17:09 Uhr
NabburgOberpfalz

Corona steigert Defizit im Freizeitzentrum Perschen

Das Freibad in Perschen bei Nabburg hat eine Saison hinter sich, wie es sie in dieser Form noch nie gegeben hatte. Zahlen nennt nun Bürgermeister Frank Zeitler.

Die ungewöhnliche Freibad-Saison endete in Perschen am 15. September. Nun war es an der Zeit,. eine erste Bilanz zu ziehen.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Zu einer Sitzung traf sich der Zweckverband für das Freizeit- und Erholungszentrum Perschen, dem neben der Stadt Nabburg auch der Landkreis Schwandorf und die Stadt Pfreimd angehören. Als Verbandsvorsitzender berichtete Frank Zeitler, dass man heuer corona-bedingt nur 74 Öffnungstage hatte (2019: 132). Die Besucherzahl reduzierte sich von 194 736 im Vorjahr auf nunmehr 23 607. Rekordtage mit über 3000 Badegästen, wie es sie 2019 dreimal gegeben hatte, konnten heuer aufgrund der Auflagen nicht erzielt werden. Die zulässige Obergrenze von 750 Personen am Tag wurde viermal annähernd erreicht: am 8. August (749), am 11. August (733), am 9. August (725) und am 31. Juli (720).

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Die Nutzungseinschränkungen führten freilich zu deutlich niedrigeren Einnahmen. Beim Freibadbetrieb gingen sie um rund 109 000 Euro zurück, bei den Schwimmkursen um 4000 Euro, beim Aqua Store um 1300 Euro und bei der Minigolf-Anlage um 660 Euro. Parallel sanken auch die Aufwendungen. Für Wasserverbrauch und Abwasser verringerten sich die Kosten um rund 27 000 Euro, beim Strom um 10 800 Euro und beim Gas um 23 300 Euro. Unter dem Strich resultierte aus der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben ein zusätzlicher Verlust von über 50 000 Euro.

In der Sitzung kündigte der Verbandsvorsitzende an, dass man sich bei der nächsten Zusammenkunft im Februar über eine Neustrukturierung der Eintrittspreise unterhalten müsse. Gesprächsbedarf gab es dieses Mal bereits zur weiteren Zukunft des Campingplatzes (ausführlicher Bericht folgt).

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