Nabburg
30.12.2018 - 14:22 Uhr

Damit der Verkehr fließen kann

Landkreis durchzieht ein 420 Kilometer langes Bundes- und Staatsstraßennetz - Abgeschlossene und anstehende Projekte

Baudirektor Gottfried Weishäupl ist beim Staatlichen Bauamt zuständig für die Straßen im Landkreis Schwandorf. Im Jahr 2018 wurden 14 Millionen Euro in der Erhalt der Staats- und Bundesstraßen investiert. Bild: bnr
Baudirektor Gottfried Weishäupl ist beim Staatlichen Bauamt zuständig für die Straßen im Landkreis Schwandorf. Im Jahr 2018 wurden 14 Millionen Euro in der Erhalt der Staats- und Bundesstraßen investiert.

Dass der Verkehr auf gut ausgebauten Straßen und Brücken reibungslos fließen kann, dafür sorgen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Nabburg/Neunburg vorm Wald. Baudirektor Gottfried Weishäupl, am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach zuständig für die Straßen im Landkreis Schwandorf, listete in der Jahresabschlussfeier der Straßenmeisterei Nabburg alle Arbeiten auf, die das ganze Jahr über anfielen.

An der Bundesstraße 85, Nordumgehung Schwandorf, wurde das Kreuzungsbauwerk mit der SAD 22 bei Fronberg für 1,6 Millionen Euro generalsaniert. Zwischen Oberviechtach und Cham erhielt die B 22 auf einer Länge von neun Kilometer einen neuen Belag. In diesem Zuge wurde auch die Mero-Rohölleitung saniert. Kosten für den Straßenbau: Drei Millionen Euro. Der Brand unter der Brücke der B 85 nördlich von Schwandorf stellte für die Straßenmeisterei eine Herausforderung dar. Noch in der Nacht musste der gesamte Verkehr umgeleitet werden.

Auch bei den Staatsstraßen stand eine Vielzahl von Maßnahmen auf der Agenda. Die St. 2157 von Pfreimd nach Tännesberg wurde endgültig fertiggestellt. In diesen Abschnitt fiel die Erneuerung der Pfreimdbrücke in Kaltenthal. Das hohe Verkehrsaufkommen auf der St. 2157 in Schwarzenfeld machte den Straßenbauern zu schaffen. Nach Abschluss der Vorarbeiten durch die Kommune musste an einem Wochenende der "lärmarme Belag" aufgezogen werden. Die St. 2235 von Burglengenfeld nach Schmidmühlen erhielt in zwei Abschnitten auf 2,6 Kilometer Länge eine neue Deckschicht. Die Rötzerbachbrücke bei Kleinwinklarn bedurfte dringend einer Sanierung. In der Ortsdurchfahrt Nabburg wurde die Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt in der Georgen-/Regensburger Straße endgültig abgeschlossen. Der Freistaat hat hier 180 000 Euro investiert. In der Ortsdurchfahrt Pfreimd läuft zur Zeit der Umbau des Zebrastreifens beim Kindergarten in einen Überweg mit Lichtsignalanlage. Weitere Maßnahmen waren die Ortsumgehung Nittenau und der Beginn des Ausbaues der St. 2159 von Gaisthal nach Schönsee. Insgesamt flossen 14 Millionen Euro in den Straßenbau im Landkreis.

Die Aufgaben werden heuer nicht weniger: Die St. 2040 von Willhof nach Altendorf steht zur Instandsetzung an. Auch die St. 2159 in Nabburg (Oberviechtacher Straße) und der Ausbau der Eigelsberger Straße in Oberviechtach haben Vorrang.

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