Nabburg
11.06.2019 - 13:48 Uhr

Mit eigener Formel

Die ganz großen philosophischen Fragen stellt die Theatergruppe der Q11 des JAS-Gymnasiums Nabburg in ihrer Eigenproduktion „Die Formel“.

Die begeisterten Zuschauer der Tragikomödie „Die Formel“ verfolgten am JAS-Gymnasium ein heiteres und zugleich verstörendes Verwirrspiel. Die elementaren Fragen kann die Menschheit derzeit offensichtlich nicht beantworten. Doch eines wurde letztlich klar: Was am Ende bleibt, ist die Kunst, denn dem wirklichen Wahnsinn kann man nur fiktiv beikommen. Bild: exb
Die begeisterten Zuschauer der Tragikomödie „Die Formel“ verfolgten am JAS-Gymnasium ein heiteres und zugleich verstörendes Verwirrspiel. Die elementaren Fragen kann die Menschheit derzeit offensichtlich nicht beantworten. Doch eines wurde letztlich klar: Was am Ende bleibt, ist die Kunst, denn dem wirklichen Wahnsinn kann man nur fiktiv beikommen.

Die Welt im Jahre 2019 ist nach Meinung vieler kurz vor dem Untergang. Deshalb sind in einer Irrenanstalt vier hochkarätige Wissenschaftler auf der Suche nach der Superformel zur Errettung der Menschheit. Unklar ist, wieso sie überhaupt ihr Dasein in der Anstalt fristen müssen und ob sie jemals entlassen werden können.

Wer sind ihre Auftraggeber und welche Rolle spielt die behandelnde Irrenärztin? Und warum mussten in diesem seltsamen Konstrukt unschuldige Krankenschwestern sterben?

Die Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn scheinen jedenfalls fließend zu sein. Diese Tatsache bringt nicht nur den ermittelnden Staatsanwalt in Bedrängnis. Auf der Suche nach Sensationen mischt sich auch die Presse ins Geschehen ein, denn es gilt immerhin die Frage zu beantworten, ob „die Formel“ Sinn oder Irrsinn, Heil oder Unheil stiftet.

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