Das Geburtstagsfest mit Familie und Freunden fand vergangenen Samstag im Café Ludwig- adl statt, in der Nabburger Altstadt, in der Dr. Josef Pürner aufgewachsen ist.
Der gebürtige Nabburger, 1943 im Krieg geboren, blickte "in der Zeit von Handy und Computer" dankbar auf seine Jugend zurück. "Wir hatten kaum etwas, aber keiner hatte etwas. Es gab keine soziale Schere". Fußball, Theater, Tischtennis -das Jugendwerk sei seine zweite Heimat gewesen. Vor 53 Jahren heiratete Josef Pürner "seine Traudl" und sagte ihr am Geburtstag mit Blumen Dank für die gemeinsame Zeit, in der sie ihm in der Familie für Beruf und Ehrenamt den Rücken freihielt.
Der Beruf, das war 37 Jahre lang die Allgemeinarztpraxis am Oberen Markt, in einer Zeit, "in der neben der Praxis 40 bis 50 Hausbesuche pro Woche, auch hinaus auf Dörfer wie Weidenthal, Pischdorf, Rottendorf oder Legendorf zum Alltag gehörten", erzählt der Mediziner im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Ebenso der fordernde Einsatz als Notarzt, über 35 Jahre lang. Seit 1970 engagiert sich Dr. Pürner in der BRK-Bereitschaft, zwölf Jahre war er auch BRK-Chefarzt des Kreisverbandes. Dr. Josef Pürner betreute den Wasserwacht-Kreisverband und nach wie vor den Ortsverband Pfreimd-Nabburg.
Die Aufgabe des ehrenamtlichen BRK-Bereitschaftsarztes hatte Dr. Josef Pürner, während er als junger Arzt am Nabburger Krankenhaus in der Chirurgie tätig war, 1968 vom damaligen Chefarzt Dr. Engelbert Bicherl übernommen. Jahrzehntelang vermittelte Pürner Notfallhilfe, leitete Erste-Hilfe-Kurse. Hinzu kamen Sanitätsdienste, Sicherheitsabstellungen bei Großveranstaltungen.
Das Bürgerbegehren Tiefgarage war der Auslöser für Dr. Pürners kommunalpolitische Arbeit. Seit 15 Jahren hat er für die CSU im Stadtrat Sitz und Stimme. Und als geselliger, kontaktfreudiger Mensch ist Pürner auch Mitglied in mehreren Vereine wie dem Gesangs-, Männer- und Bürgerverein, bei den Schützen und in der Faschingsgesellschaft.
Zum Geburtstag wünschte im Namen der Stadt Bürgermeister Frank Zeitler alles Gute. Schon im Vorfeld der Familienfeier war der CSU-Ortsverband mit Vorsitzendem Tobias Knechtel, Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler und Bernd Hofmann gekommen, von der Wasserwacht-Ortsgruppe gratulierte Oliver Böttcher. Die BRK-Ortsgruppe Pfreimd-Nabburg vertraten Sebastian Hofmann und Herbert Zweck. Natürlich wurde auch mit der Nachbarschaft in der Badgasse angestoßen.
Statt Geburtstagsgeschenken hatte sich Dr. Josef Pürner finanzielle Unterstützung für Schwester Eobarda gewünscht. Die Ordensschwester aus Legendorf ist seit 50 Jahren bei den Nardini-Sisters in Südafrika in der Missionsarbeit tätig. Humorvoll schloss Dr. Josef Pürner seine Geburtstagsansprache, indem er einen Wunsch auf der Postkarte einer Gratulantin zitierte: "Bleib so wie du bist, andere gibt es schon genug."













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