11.10.2019 - 18:50 Uhr
NabburgOberpfalz

Enger Schulterschluss

Der "Waldpakt" muss weiter gestärkt werden. Die Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf werden hier künftig noch intensiver zusammenarbeiten.

Forstdirektor Alwin Kleber (links) und WBV-Vorsitzender August Steinbauer haben die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
von Externer BeitragProfil

Klimawandel und demografischer Wandel stellen die Forstwirtschaft insgesamt und damit auch die Waldbesitzer und ihre Selbsthilfeeinrichtungen vor drastische Herausforderungen. Sie können nur im engen Schulterschluss zwischen Forstverwaltung, Verbänden und Selbsthilfeeinrichtungen bewältigt werden.

Ziel ist es, die bayerischen Waldbesitzer beim Umbau ihrer Wälder hin zu klimatoleranten Mischwäldern bestmöglich zu beraten und zu unterstützen. Starke und schlagkräftige Selbsthilfeeinrichtungen sind dabei vor allem für die Klein- und Kleinstwaldbesitzer wichtig, um ihre Wälder zum Nutzen der Allgemeinheit bewirtschaften und umbauen zu können.

Die forstlichen Zusammenschlüsse, wie auch die Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld, haben sich in den vergangenen Jahren bayernweit von reinen Selbshilfeeinrichtungen zu eigenständigen und leistungsfähigen Dienstleistern gewandelt. Im Waldpakt vom Juli 2018 wurde deshalb vereinbart, die Kooperationen auf örtlicher Ebene weiter auszubauen.

Zur Umsetzung dieses Ziels haben das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf und die Walsbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld in enger Zusammenarbeit eine entsprechende Kooperationsvereinbarung entwickelt.

"Der Wille, das strategische Handeln, die Fortbildung und Aktivierung der Waldbesitzer sowie die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam zu gestalten, bilden den Kern dieser Kooperationsvereinbarung", erläutert Forstdirektor Alwin Kleber bei der Unterzeichnung dieser Vereinbarung mit dem Vorsitzenden der WBV Nabburg-Burglengenfeld, August Steinbauer, in der Geschäftsstelle der WBV in Nabburg.

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