Die CSU-Fraktion im Nabburger Stadtrat schrumpft von acht auf sieben Sitze: Helmut Ertl, erst vor knapp drei Jahren von der ÜPW zu den Christsozialen gewechselt, verkündete bei der Stadtratssitzung am Dienstag seinen Austritt aus der CSU-Fraktion.
In einer kurzen Stellungnahme, die Ertl im Rat vortrug, führte er als Grund die "ständigen intensiven Streitereien im Nabburger Stadtrat" an. Dafür tragen seiner Meinung nach alle die Verantwortung, "aber eben auch meine bisherige Fraktion, die hier oft zu stark beteiligt war", führte Ertl weiter aus.
Zwei Kollegen seien ausgetreten, und in der neu zu bildenden CSU-Stadtratsfraktion zeichne sich kein Wandel ab. "Das", teilte er weiter mit, "tue ich mir und meiner Gesundheit nicht mehr an". Ertl betonte aber, im Gremium bis zum Ende der Wahlperiode im März 2020 als fraktionsloser Stadtrat zu bleiben. "Ich bin jetzt meine eigene Fraktion", führte er aus und hoffte, vielleicht auch so mithelfen zu können, das Klima im Gremium zu verbessern. Trotz seines Austritts aus der Stadtratsfraktion der Christsozialen kündigte Ertl an, weiterhin Mitglied in der Partei der CSU sowie im Ortsverband der Christsozialen zu bleiben.
Durch Ertls Rückzug aus der Fraktion schrumpft die Zahl der CSU-Sitze im Stadtrat von acht auf sieben. Das hat auch Auswirkungen auf die Besetzung in den Ausschüssen sowie Zweckverbänden. Hier muss die personelle Verteilung neu berechnet werden, führte Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) aus.













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