Nabburg
16.10.2022 - 09:33 Uhr

Eine Etappe ist geschafft: Richtfest für das Nabburger Kinderhaus „Storchennest“

Der Bau des Kinderhauses „Storchennest“ in Diendorf geht zügig voran: Seit Donnerstag schmückt der Richtbaum den Dachfirst.

Erst im März dieses Jahres gab der Spatenstich den Startschuss für das neue Kinderhaus. Nun, sieben Monate später, steht an gleicher Stelle ein langgestrecktes Bauwerk, das seine spätere Schönheit noch hinter einer grauen Plastikhülle bedeckt hält. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Plastikfolie soll die darunter liegende Holzkonstruktion vor der Witterung schützen. Nun stand das Richtfest für das neue Kinderhaus im Terminkalender.

Als örtlicher Bauleiter konnte Architekt Konrad Kraus dazu Bürgermeister Frank Zeitler und die Mitglieder des Stadtrates sowie BRK-Geschäftsführer Otto-Josef Langenhan und die am Bau beteiligten Handwerker willkommen heißen. Architekt Kraus erläuterte ausführlich das Leitmotiv, das hinter der Planung des Architekten Sebastian Hrycyk steckt.

Was braucht ein Kind?

Dabei standen drei Fragen im Vordergrund: Was braucht ein Kind, um sich wohl zu fühlen? Wo würde es träumen können? Wo wird es unbeschwert mit Freunden spielen und lachen? „Gemeinsam versuchen wir nun, den Kleinen ein schönes Nest zu bauen. Mit Lachen und Leben füllen werden es die Kinder selbst“, freute sich Konrad Kraus über den sehr zügigen und bisher reibungslosen Verlauf der Arbeiten.

Das „Storchennest“ ist ein Kindergarten für drei Krippengruppen mit je zwölf Kindern sowie fünf Kindergartengruppen für je 25 Kinder. Die Einrichtung bietet Platz für 160 Kinder aus Nabburg und Diendorf. Das Gebäude ist komplett barrierefrei erschlossen und verfügt über einen Aufzug.

Nachhaltige Bauweise

Bei der Planung legten die Architekten großen Wert auf eine nachhaltige Bauweise. Im Erdgeschoss kamen Holzmassivwände mit Holzbalkendecken zum Einsatz. Das Obergeschoss ist eine Holzständerkonstruktion mit Pfettendach. Insgesamt sind 40 Firmen an der Entstehung dieses Großprojektes beteiligt.

Am Ende seines virtuellen Rundgangs durch das Gebäude dankte der Bauleiter allen Beteiligten für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit, welche rund um das Bauvorhaben herrsche. Diesem Dank schloss sich auch Bürgermeister Frank Zeitler an. Er wünschte dem Bauvorhaben einen unfallfreien Verlauf und eine termingerechte Fertigstellung.

Dann war Zimmermann Thomas Schrönghammer mit seinem Richtspruch an der Reihe, der als Vorarbeiter der Firma Zimmerei Holzbau Schiller aus Kirchberg im Wald maßgeblich an der Fertigstellung des Rohbaus Verantwortung trug: „Der Herrgott möge seinen Segen allzeit dem Kindergarten geben und schenken allen Kindern drin stets einen guten, frohen Sinn!“

Den Schlusspunkt hinter die kleine Feier setzten die Kinder der Kita Storchennest, die ihrem eigens für den Bau des Kinderhauses komponierten Lied eine weitere Strophe anfügen konnten.

 
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