23.09.2021 - 14:21 Uhr
NabburgOberpfalz

Feuerwehr Nabburg auch in Pandemiezeiten immer zur Stelle

Während Johann Gietl und Richard Irlbacher in den passiven Dienst verabschiedet wurden, durften sich einige aktive Mitglieder über Beförderungen oder Ehrungen viele Dienstjahre freuen.
von Autor AUBProfil

Zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzbereitschaft galten für Rettungsorganisationen lange Zeit strenge Infektionsschutzmaßnahmen. Nun aber konnte die Feuerwehr Nabburg wieder zum ersten größeren Treffen, der Jahreshauptversammlung, einladen.

Vorsitzender Bernhard Blüml, der die Begrüßung in der Halle des Feuerwehrhauses übernahm, war nicht der einzige Redner, der durch seinen Bericht verdeutlichte, wieviel Zeit seit der letzten Veranstaltung vergangen war. Als prägnanten Termin seines Rückblicks stellte er die ehrenvolle Verabschiedung von Johann Gietl aus dem Vorstand heraus. Etwas umfangreicher fasste Kommandant Andreas Ringlstetter die Aktivitäten zusammen: die Zahl der Einsätze im Jahr 2020, darunter die fünfstündige Löschung eines Dachstuhlbrandes, sei zwar um 20% auf "nur" 85 gesunken, "Funkstille" habe jedoch nie geherrscht. Man habe wie gewohnt reibungslos und trotz untersagter Übungseinheiten mit allen Rettungsorganisationen bestens kooperiert und das Landratsamt mit Transporten von Bedarfsmaterial bei der Bekämpfung der Pandemie unterstützt.

In den zunächst online, nun jedoch wieder aktiv laufenden Ausbildungsbetrieb mit sehr erfreulichen Ergebnissen - die Teilnehmer erhielten an diesem Abend ihre Urkunden - konnte auch das am 11. Februar in Dienst gestellte Fahrzeug LF20KatS mittlerweile vollständig integriert werden. Für Anfang 2022 kündigte Ringlstetter, seit 1. August Kreisbrandmeister, seinen turnusmäßigen Abschied als Kommandant der alles in allem aus 86 aktiven Mitgliedern bestehenden Feuerwehr Nabburg an. Ein Stabwechsel vollzog sich bereits jetzt in der Leitung der jüngsten "Löschhelden": Carolin Neidl tritt die Nachfolge von Angela Müller an, die aber trotz aller Einschränkungen ein positives Fazit ihrer Jugendarbeit zog. Als Jugendwart stellte Daniel Irlbacher besonders die im Sommer 2020 sehr erfolgreich organisierte Schnitzeljagd mit vielen Preisträgern heraus.

In den Dank seiner Vorredner für die reibungslose "Teamarbeit" sowie für in- wie extern gewährte Unterstützung hinsichtlich einer Vielzahl von Ausstattungs-, Betriebs- und Förderbereichen der Wehr stimmte zuletzt auch Bürgermeister Frank Zeitler ein. Sich ihrer Verantwortung bewusst, seien hier natürlich auch seitens der Stadt große Investitionen zur nachhaltigen Sicherheit der Bevölkerung unabdingbar. Der rund um die Uhr geleisteten Hilfsbereitschaft und dem trotz Pandemie nicht nachlassenden Zusammenhalt der Mitglieder jeglichen Alters zollte er höchstes Lob und wünschte wenige, und wenn, dann unfallfreie Einsätze.

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