16.10.2019 - 11:12 Uhr
NabburgOberpfalz

Frauenbund als Theaterstück

Was passiert, wenn langjährige Mitglieder eines Frauenbunds an die Himmelspforte klopfen? Dieser Frage geht die Autorin und Schauspielerin in ihrem Stück „Manomann, dieser Frauenbund" nach – und sorgt für einige Lacher.

Mit nur drei Schauspielern wurde das Stück inszeniert.
von Alois DirriglProfil

Bezirksleiterin Rita Kleierl konnte bereits vor einem Jahr die „Ladenhüter“ für eine Aufführung in Nabburg gewinnen und hatte mit dem Theaterstück „Mannomann, dieser Frauenbund“ einen guten Griff getan. Die Resonanz aus dem ganzen Bezirk war groß, so dass sie am vergangenen Donnerstag über 200 Frauenbundmitglieder – darunter auch einige Männer – im Publikum im Jugendwerk Nabburg begrüßen konnte.

Ihr besonderer Dank galt dem geistlichen Beirat Pfarrer Lorenz, der die Veranstaltung mit Flyern und Eintrittskarten unterstützte. Kleierl überreichte ihm ein kleines Präsent.

Das Stück wurde von Autorin Burgl Wittmann, die mit Hubert Treml und Kristin Rokita an der Seite auch als Schauspielerin glänzte, geschrieben und sorgte bei den Besuchern für große Erheiterung. Im Mittelpunkt des Theaterstücks standen die verblichenen Mitglieder des Frauenbundes, die alle bei Petrus anklopften und die es ihm nicht leicht machten mit der Aufnahme in den Himmel. Denn sie entwickelten sich seit der Gründung im Laufe der vergangenen Jahrzehnte von „fromm, fleißig und brav“ in „kompetent, solidarisch und engagiert.“

An diesem Abend wurde viel gelacht und der nicht endende Applaus für die drei genialen Schauspieler, die immer wieder in verschiedene Rollen schlüpften, war der Lohn und Anerkennung für diese „himmlische Komödie“.

Wenn verblichene Frauenbund-Mitglieder an die Himmelspforte klopfen, kann das für Petrus recht anstrengend werden. Bild: di
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