Schon vor dem Eingangsbereich des Freilandmuseums in Neusath bei Nabburg (Landkreis Schwandorf) peilten Hobbygärtner und solche, die es noch werden möchten, die ersten Stände an. Zucchini-, Tomaten- oder Salatpflanzen zeigten sich schon stabil in ihrem Wachstum und warten darauf, in den Garten gepflanzt zu werden. Für interessierte Käufer gab es da eine große Auswahl.
Im Innenbereich des Museums hatten sich etwa 50 Stände angesiedelt. Dort war auch den Freunden alter und regionaler Obst- und Gemüsesorten eine spezielle Plattform für den Verkauf von Sämereien und Gemüsejungpflanzen geboten. Liebhaber von Kunst und Handwerk umrundeten die dekorierten Stände und ließen sich von den Unikaten inspirieren.
Vorträge von Experten
Der Austausch und die Information durch Gartenprofis zeigte so manchem Besucher auf, was er vielleicht in vergangener Zeit falsch gemacht hat, nachdem die Ernte oder Blütenfülle des Pflanzengutes ausblieb. Saatgutproben der Museums-Pflanzenschätze, Saatgutvermehrung oder Herstellung und Verwendung von Pflanzenkohle standen hoch im Kurs bei den jeweils 45-minütigen Expertenvorträgen während des Nachmittags. Außerdem waren erstmals die „Omas und Opas for future“ aus der Stadt und dem Landkreis Schwandorf im Freilandmuseum in Neusath zu Gast. Sie luden zu einem Umweltquiz zum Thema „Nachhaltigkeit“ ein.
Während die erwachsenen Natur- und Gartenliebhaber von Aktion zu Aktion Informationen sammelten, hatten auch die kleinen Besucher alle Hände voll zu tun. Blumenkarten walzen, Pflänzchen pikieren oder Mutterstagsgeschenke gestalten: Das wurde unter Anleitung mit viel Elan gerne gemacht. Der Duft von frisch gebackenen Kücheln oder gegrillten Bratwürsten und Steaks animierte dazu, sich an den Versorgungsständen anzustellen oder im Innenhof beim Köstlerwenzlhof an den Biertischgarnituren Platz zu nehmen. Gerne stellte man sich auch während einer kurzen Brotzeit in den Schatten und genoß dazu ein kühles Getränk.
Minister Füracker zu Gast
Im Rahmen des Heimaterlebnistages 2026 hatte auch der Bayerische Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, einen Besuch im Freilandmuseum Oberpfalz angekündigt. Er ließ sich bei einem Rundgang über das Angebot des Marktes infomieren.















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