Sie erhielten beide die Auszeichnung für die Teilnahme an der ersten Runde zur Auswahl der deutschen Mannschaft. Elena Meier qualifizierte sich mit einer sehr guten Leistung für die zweite Runde. Sie errang von 1154 Teilnehmern den 136 Platz bundesweit. Damit gehört sie in Bayern mit Platz zehn zur IBO-Elite.
Lea Bernhard erreichte die zweite Runde leider nicht, konnte sich aber über einen respektablen 40. Platz bayernweit freuen. Oberstudiendirektor Christian Schwab überreichte beiden Schülerinnen eine Urkunde und bedankte sich für ihr Engagement bei der Teilnahme dieses anspruchsvollen Wettbewerbs.
In einem vierstufigen Auswahlverfahren werden aus mehr als 1000 Teilnehmern die vier besten deutschen Schüler im Fach Biologie eines Schuljahres gefunden. Mitmachen können alle Jugendlichen, die im Jahr der IBO eine weiterführende Schule besuchen und nicht älter als 20 Jahre sind. Die Leistungen von Lea und Elena sind besonders hervorzuheben, da sie in der elften Jahrgangsstufe die biologischen Grundkenntnisse zu vielen abgefragten Themen noch gar nicht in der Schule gelernt haben. In jeder erreichten Runde werden Urkunden, in der dritten Runde Büchergutscheine oder Forschungspraktika im Ausland, in der vierten Runde Geldpreise oder die Förderung der Studienstiftung vergeben.
In der zweiten Runde wird Elena bis 29. November in zwei Zeitstunden 30 anspruchsvolle Aufgaben als Multiple-Choice-Fragen (MC) und sechs komplexe Aufgaben aus den Bereichen Anatomie und Physiologie von Tier und Mensch, Cytologie, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und Verhalten lösen.
In jeder Runde steigen die Anforderungen kontinuierlich. Die Internationale Biologieolympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie findet jeweils im Sommer in einem der teilnehmenden Länder statt. 2020 ist dies Japan.













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