14.10.2018 - 11:46 Uhr
NabburgOberpfalz

Ein Gremium, das gestaltet

Unter dem Motto „Kirche verwalten – Zukunft gestalten“ steht die Kirchenverwaltungswahl am 18. November 2018. Alle sechs Jahre werden in der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Nabburg sechs Mitglieder für dieses Gremium neu gewählt.

Die bereits seit 2011 angedachte Renovierung der Stadtpfarrkirche zählt zu den größten Herausforderungen in den kommenden sechs Jahren.
von Sepp FerstlProfil

Sie tragen gemeinsam mit dem Pfarrer die Verantwortung für alle Liegenschaften der Pfarrei, für sämtliche Baumaßnahmen, für alle Personalangelegenheiten hinsichtlich der Pfarrei und der beiden Kindergärten, sowie für die rechtlichen und finanziellen Fragen der Kirchenstiftung.

In den vergangenen sechs Jahren waren die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Hans Pamler als Kirchenpfleger unter anderem maßgeblich für die Fertigstellung des Kindergartens St. Marien, für den neuen Pfarrhof, die Sanierungen der Stützmauer in Brudersdorf, im Kindergarten St. Angelus und im Pfarrhofgarten, für die Veränderungen im Westchor und in den Eingängen der Pfarrkirche sowie für jährliche Investitionen in den Kindergärten verantwortlich. Zuständig war man auch für die neuen Friedhofssatzungen und die Friedhofsverwaltung, für 60 Angestellte und ganz besonders für die derzeit laufende brandschutztechnische Sanierung des Jugendwerks.

In den kommenden sechs Jahren zählt insbesondere die bereits seit 2011 angedachte Renovierung der Stadtpfarrkirche zu den größten Herausforderungen des Gremiums. Für die anstehende Wahl hat sich ein Wahlausschuss konstituiert. Neben Pfarrer Hannes Lorenz wurden dazu jeweils zwei Mitglieder vom Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung benannt: Vorsitzender des Wahlausschusses ist Joseph Ferstl sen., Stellvertreter Wolfgang Lehner, Schriftführerin Kerstin Appelt sowie Anton Wiedemann.

Die erste Aufgabe für den Wahlausschuss ist es, geeignete Kandidaten für die Wahl zu finden. Bis heute können Pfarrangehörige dem Wahlausschuss Kandidatenvorschläge nennen. Gewählt werden kann jeder Katholik, der am Wahltag 18 Jahre alt ist, seinen Hauptwohnsitz in der Pfarrei hat und kirchensteuerpflichtig ist, ausgenommen Angestellte der Kirchenstiftung. Wer einen Vorschlag machen möchte, wendet sich an den Wahlausschuss oder an das Pfarrbüro; dort gibt es die entsprechenden Formulare.

Jeder genannte Kandidat muss von fünf Wahlberechtigten durch Unterschrift vorgeschlagen werden. Da entsprechend der Pfarreigröße sechs Kirchenverwaltungsmitglieder zu wählen sind, muss die Kandidatenliste mindestens neun, aber höchstens zwölf Namen aufweisen. Stimmberechtigt zur Kirchenverwaltungswahl ist jeder Katholik, der am Wahltag 18 Jahre alt ist und seinen Hauptwohnsitz in der Pfarrei Nabburg hat. Alle Wahlberechtigten sind aufgerufen, am Samstag, 17. November bzw. am Sonntag, 18. November, jeweils vor und nach den Gottesdiensten ihre Stimme abzugeben.

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