19.03.2019 - 18:46 Uhr
NabburgOberpfalz

Hoher Zuschuss für Mensa

Die Grund- und Mittelschule Nabburg bekommt eine neue Mensa. Der Stadtrat schickt das Projekt endgültig auf den Weg. Gebaut werden soll ab 2021. Auch die Diendorfer Schule bekommt einen neuen Raum –übergangsweise.

Der Stadtrat vergab weitere Aufträge für die Sanierung des ehemaligen Sparkassengebäudes.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Die Grundsatzentscheidung, dass im Zuge der Generalsanierung der Schule auch eine Mensa errichtet werden soll, war schon vor einiger Zeit gefallen. Nun fasste der Stadtrat einstimmig den "Maßnahmebeschluss". Er sei notwendig, um an Fördergelder für das rund 800000 Euro teure Projekt zu kommen, wie Bürgermeister Armin Schärtl erläuterte. Hans Sorgenfrei von der Verwaltung sprach von einer möglichen Fördersumme von 618000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm für Schulen.

"Wir sind bemüht, dass es am Sparkassenareal schnell voran geht," sagte Schärtl. Das Gebäude Sailergasse 2 sei weitgehend vermietet, im Erdgeschoss ein "idealer Platz für eine Arztpraxis". Das Gremium vergab weitere Aufträge für die Sanierung der ehemaligen Sparkasse. Günstigster Bieter sowohl für das Flachdach (12240 Euro) als auch die Fassadenverkleidung (16346 Euro) war die Firma Zinnbauer (Schwandorf). Der Trockenbauauftrag ging an das Unternehmen Danner (Neunburg) für 87221 Euro. 9540 Euro kosten die Estricharbeiten, die die Weidener Fließ-Estrich GmbH erledigen wird. Der größte diesmal zu vergebende Auftrag betraf die Sanitär- und Heizungsanlagen. Er ging für gut 108670 Euro an Alfred Deml Heizungsbau (Schmidgaden).

Der Wasserwart des Zweckverbands Brudersdorfer Gruppe wird sich künftig auch um Rohrbrüche in Nabburg kümmern. "Es ist günstig, das in eine Hand zu geben", sagte Schärtl. Die genauen Regelungen werden in einem Vertrag festgeschrieben, den die Stadt mit dem Zweckverband abschließt. Ebenfalls vertraglich wird die Ausschreibung für die Erdgasbeschaffung von 2021 bis 2023 geregelt. Die läuft gemeinsam mit weiteren Kommunen über eine Bündelausschreibung, die die Kubus GmbH erledigt. Das Unternehmen ist eine Tochter kommunaler Spitzenverbände.

Während der Umbauphase braucht die Volksschule in Diendorf einen Werk- und Technikraum. Dazu sollen Container in Klassenzimmergröße aufgestellt werden, erläuterten Schärtl und Sorgenfrei. Sie kosten für ein Jahr gut 15700 Euro Miete. Der Stadtrat stimmte der Bestellung einhellig zu.

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