Die Stadt Pfreimd hatte Anfang dieses Jahres das Katzenproblem, entschloss sich zur Katzenkastration und musste die Aktion in Untersteinbach sogar noch verlängern. Nun besteht auch in der Nachbarstadt Handlungsbedarf.
Nadine Kilgert-Bartonek machte die Nabburger Stadtverwaltung auf die Katzenplage aufmerksam. "Die zahllose Vermehrung durch die unkastrierten Katzen muss schnell unterbunden werden, bevor die Katzen im Frühjahr selbst wieder Junge bekommen", so die Anwohnerin. Nun wird reagiert.
In Zusammenarbeit mit Tierärztin Dr. Maria Blome aus Neusath will die Stadt Nabburg das Problem angehen und ab Mittwoch, 5. Oktober, drei Lebendfallen am Bahnhofsgelände aufstellen - zunächst für zwei Wochen. Die Fallen werden regelmäßig von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs kontrolliert. Die eingefangenen Katzen, die nicht als Hauskatzen identifiziert werden können, werden dann an die Tierärztin weitergegeben. Wenn auch die Tierärztin keinen Chip und keine Tätowierung feststellen kann, werden die Katzen entsprechend medizinisch versorgt. Vorgesehen sind die Kastration, eine Entwurmung und Entlausung sowie eine Tätowierung, damit die Katzen wiedererkannt werden können. Wenn sich die Vierbeiner von der Behandlung erholt haben, werden sie etwa einen Tag später an der Stelle ausgelassen, an der sie eingefangen wurden.
Damit die Kastrations-Aktion gelingt, appelliert die Stadt Nabburg an die Katzenbesitzer, eindeutig kenntlich zu machen, wenn es sich um eine Hauskatze handelt, am besten durch einen Chip oder eine Tätowierung oder eben ein einfaches Halsband.













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